Neuer Kräutersteckbrief zu Strophanthus

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zufällig von dem englischen Biologen Kirk die herz- und kreislaufstärkende Wirkung der Samen der afrikanischen Pflanze Strophanthus entdeckt. Kirk hatte leichtsinnigerweise Samenproben dieser in Afrika wachsenden Liane zusammen mit seiner Zahnbürste gelagert, wodurch diese verunreinigt wurde. Kirk litt zu diesem Zeitpunkt an einem Fieber mit starker Herzsymptomatik. Am nächsten Tag nach dem Zähneputzen waren seine Herzbeschwerden verschwunden. Er bemerkte, dass Samenspuren diesen Effekt ausgelöst haben mussten. Eigentlich ist dieser Samen in hohen Gramm-Dosen extrem giftig und wird von den Einwohnern Afrikas als Pfeilgift verwendet. In Spuren bzw. homöopathischen Dosen scheint es aber im Gegenteil eine äusserst heilende Wirkung auf Herzbeschwerden aller Art, Bluthochdruck, Schlaganfall, Demenz, Nierenkrankheiten und Wassersucht zu haben. Diese Pflanze stand nun vor kurzem im Zentrum unseres Kräuterstammtisches und dabei herausgekommen ist der Kräutersteckbrief zu Strophanthus.
Kategorien: Kraeuter
Datum: 2012-06-30 18:09:06

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