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Konstellation Jupiter/Neptun


Abstraktes Prinzip

Aufhebung der äußeren Anpassung für eine starke innere Geisteswelt

Erlebens- und Erleidensform

Bei dieser Konstellation scheint es sich um Menschen zu drehen, die zwar einen stark ausgeprägt geistigen und philosophischen Horizont haben, aber die die vordergründig-äußere Welt zu vernachlässigen scheinen. Diese Menschen können sich in Betrachtungen, Theorien und Forschungen vertiefen, aber sie vergessen dabei die äußeren Anforderungen des Alltagslebens oder auch die Pflege ihres äußeren Erscheinungsbilds bzw. die Ordnung und Struktur ihres Lebensablaufs. In der homöopathischen Literatur wird dies gern als der „Philosoph in Lumpen“ beschrieben. Von der Gestalt eher hoch aufgeschossen aber mager und meist mit nach vorne hängenden Schultern, spielen Kleidung, äußeres Image im sozialen Umfeld oder auch die Erfüllung alltäglicher Pflichten nur eine untergeordnete Rolle. Dafür ergießt sich die Hauptenergie eher in geistige Arbeit, Forschung oder philosophische Betrachtungen, während die äußere Welt dieser Personen eher wie ein Chaos anmutet, die innere Welt dafür aber umso reichhaltiger scheint.

Zugleich kann die innere, geistige Welt derart dominant sein, dass sie die äußere Welt an Bedeutung überflügelt. Wenn geistige Ansichten oder philosophische Zusammenhänge in das Konzept der bereits bestehenden inneren Welt gut zu passen scheinen, werden etwaige Widersprüche dieser Ansichten zur äußeren Welt einfach übersehen oder ignoriert und man formt sich die äußere Welt nach seinen Anschauungen einfach schön passend in seine innere Welt ein und ignoriert schlicht und einfach offensichtliche Widerlegungen in der Außenwelt. Besteht ein stärker ausgeprägter Realitätssinn wie z.B. bei Wissenschaftlern, so ist hier trotzdem die Tendenz sichtbar, sich in seinen Forschungen zu vergraben und die äußere Welt dadurch einfach nicht mehr wahrzunehmen. Der Schreibtisch sieht aus wie ein Schlachtfeld, in der Küche stapeln sich Teller im Abwasch, gegessen oder sich gewaschen wird nur sporadisch, Termine mit der Außenwelt sind schwierig einzuhalten und werden vernachlässigt oder verspätet wahrgenommen oder sogar völlig vergessen.

Emotional sind dies häufig Menschen, die eine starke Phantasie- und Traumwelt aufweisen und auch zu Schwärmereien neigen. Sie haben auch ein Interesse an metaphysischen und religiösen Gebieten. Man ist leicht von außen beeinflussbar und verführbar. Idealismus ist ein weiterer vorherrschender Wesenszug. Zugleich kann sich aber auch eine Faulheit und Nachlässigkeit zeigen, die dazu führt, dass man sich zu nichts wirklich aufraffen kann oder die Dinge einfach nach hinten verschiebt. In weiter fortgeschritteneren Stadien kann dies sogar in Apathie, Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit für alles um einen herum münden.

Auf der existentiellen Ebene kann aber auch Haltlosigkeit in materiellen Dingen, Abhängigkeit von staatlicher Hilfe oder auch eine übertrieben starke Großzügigkeit und Verschwendungssucht vorherrschen, die allerdings auch wieder Probleme in materieller Hinsicht mit sich bringt oder diese auch noch weiter vermehrt.

Am Anfang steht stets eine vielseitige und gut ausgeprägte geistige Begabung in jeder Hinsicht im Vordergrund – der Geist ist klar und ausgeprägt reich. Man theoretisiert gern. Ein starkes Interesse für viele Dinge ist oft auch vorhanden. Dies birgt aber die Gefahr sich auch dadurch wiederum zu stark zu verzetteln und vom Hundersten ins Tausendste zu kommen, was erneut eine starke Entfernung von äußeren Pflichten und die Vernachlässigung des Alltagslebens mit sich zieht. Diese Ruhelosigkeit der Gedanken hat aber auch andere Auswirkungen wie z.B. mangelnden Schlaf. Da die Verbindung zur realen Umsetzung seiner Erkenntnisse auch aufgrund mangelnder Koordination oft erschwert ist, kommt es nicht selten dazu, dass Bemühungen um reale Dinge einfach im Sande verlaufen, damit das Interesse nachlässt und man sich wieder einer anderen Sache zuwendet ohne dass die geistige Arbeit in irgendeiner Form hätte Früchte tragen können. Diese „Onanie“ des Geistes bleibt auf Dauer nicht ohne Folgen. Meist zeigen sich im fortgeschritteneren Stadium Abneigung gegen geistige Arbeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, geistige Erschöpfung oder sogar regelrecht Gedächtnislücken, Vergesslichkeit und geistige Aussetzer bis hin zu Verwirrung, Stumpfsinn und Morbus Alzheimer im chronischen Falle – meist ist Letzteres aber scheinbar auch mit entweder einer Aluminium-Vergiftung oder einem Aluminium-Mangel im Gehirn gepaart.


Körperliche Ebene


Arzneimittel

Homöopathie: Alumen, Alumina, Aluminium-Salze, Medorrhinum, Silicea, Sulfur

Schüsslersalze: Kalium alum-sulf.

Bachblüten: Heather, Wild Oat

Repertorium:


JU/NE (17 Arzneien)

AGARICUS MUSCARIUS, alumen , Alumina , Aluminium metallicum , Ambra grisea , Cinnabaris , coca , Hepar sulfuris , Juglans regia , KALIUM ALUMINIUM-SULFURICUM (20), lilium tigrinum , MALVA SYLVESTRIS, MEDORRHINUM, MERCURIUS CORROSIVUS, Naja tripudians , SILICEA (11), stramonium ,

+MA (MA/JU/NE) - 8: alumn. , Cinnb. , coca. , Hep. , Jug-r. , KALI-AL-S., MERC-C., stram. ,

+VE (VE/JU/NE) - 10: alumn. , Alum. , Alumin. , Ambr. , Hep. , Jug-r. , KALI-AL-S., MALVA-S., Naja. , SIL.,

+ME (ME/JU/NE) - 2: lil-t. , MALVA-S.,

+MO (MO/JU/NE) - 8: Ambr. , coca. , Hep. , MALVA-S., MERC-C., Naja. , SIL., stram. ,

+SO (SO/JU/NE) - 5: MED., DD: AGAR., Alum. , lil-t. , MED., Naja. ,

+CH (CH/JU/NE) - 6: alumn. , Alum. , Alumin. , coca. , KALI-AL-S., stram. ,

+AO (AO/JU/NE) - 1: Naja. ,

+PL (PL/JU/NE) - 9: AGAR., Ambr. , Cinnb. , coca. , Jug-r. , lil-t. , MERC-C., Naja. , stram. ,

+SA (JU/SA/NE) - 10: alumn. , Ambr. , Cinnb. , Hep. , Jug-r. , KALI-AL-S., MALVA-S., Naja. , SIL., stram. ,

+UR (JU/UR/NE) - 7: AGAR., coca. , Jug-r. , lil-t. , MERC-C., SIL., stram. ,