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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre

IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE

Gepostet von: Josef <ajlant@web.de>
Datum: 28 Februar 2003

Als Antwort zu: Re: HISTORICAL DEPTH - Buch Wal (Andreas)

AN JUDEN, CRISTEN UND NICHT NUR

Wendend mich an Juden und Christen, hoffe ich auf Verständnis wenigstens eines Teils der Anhänger dieser zwei sich gegenseitig ausschließenden Ideologien. Es ist mir verständlich, dass sich bei weitem nicht alle dem Ziel bewusst sind, wegen dem ich gezwungen war, dieses Thema zu berühren.

Kaum war das Thema Hebräer und Christen in meinem vorigen Buch erwähnt, als folgten einige Beleidigungen.

Obwohl das Wesen der Aussagen von Anastasia verfolgt das Einzige - Licht an die Ursachen von Konflikten zwischen den Völkern zu bringen. Konflikten, die im Laufe von fünf Jahrtausenden nicht aufhören.

Als ich an diesem Buch arbeitete, sagte der gesunde Verstand vor, dass es besser wäre, das hebräische Thema und Christentum nicht zu berühren. Wozu ein Teil der Leser reizen und, mehr noch, gegen sich stimmen? Und nichtsdestoweniger, über bestimmte Information verfügend, halte ich mich nicht zu berechtigt, diese zu verheimlichen, wie sehr auch sie jemandem unangenehm scheinen mag.

Anführend die Information über hebräische Pogroms, die schon mehrere Jahrtausende dauern, erwähnte ich nur historische Fakten, so gut ich konnte, bemühte ich mich die beschriebenen Umstände nicht zu kommentieren und ihnen keine subjektive Bewertung zu geben.

Das Ziel ist einzig - zu versuchen, den anstehenden großräumigen Pogrom der Hebräer gleich in mehreren Staaten abzuwenden.

Dieser Pogrom kann an seinen Maßstäben bedeutend größer sein, als jener, der zur Zeiten Hitlerdeutschland angestellt worden war. Er ist fast unvermeidlich. Den abzuwenden kann ein Einziges - genügendes Maß an Verständnis von Ursachen der vorangegangenen Pogroms und entsprechende Handlungen an Beseitigung dieser Ursachen.

Ich werde mich bemühen, nicht auf die Behauptungen der Einsiedler der sibirischen Taiga - Anastasia und ihres Großväterchen - zurückzugreifen, obwohl für mich persönlich werden sie mit jedem Jahr immer gewichtiger.

Für andere können sie bloß als eine Erfindung scheinen. Ich werde versuchen, Beweise aus Fakten zusammenzustellen, die allen bekannt sind, oder aus solchen, an deren Existenz sich jeder nach Wunsch überzeugen kann.

Also, wie es aus den historischen Quellen bekannt ist, begannen die Pogroms der Hebräer seit Zeiten der ägyptischen Pharaos. In der letzten Jahrtausend ereigneten sie sich mit einer Periodizität von ungefähr ein Mal in hundert Jahren. Sie ereigneten sich in verschiedenen, die zu jener Zeit christlich wurden, Staaten. Und mit jedem Jahrhundert wurden sie immer großräumiger. Die letzte großräumige Aktion der Vernichtung von Hebräern war von Hitlerdeutschland in Jahren 1939-1945 verrichtet worden. Man verbrannte Hebräer in Öfen der Konzentrationslager, erschoss sie, vergiftete mit Gas. Nach unterschiedlichen Angaben, in dieser Periode waren etwa sechs Millionen Hebräer vernichtet.

Die Periodizität der sich wiederholenden Ereignissen, die mit Vernichtung der Hebräer durch Völker verschiedener Staaten schon im Laufe von Jahrtausenden zusammenhängen, spricht klar und überzeugend von Existenz einiger gewissen Ursachen, die diese Ereignisse hervorrufen. Doch jemand ist bestrebt, gerade die wahren Ursachen sorgfältig zu maskieren.

Die Massenmedien - Presse, Radio und Fernsehen - bemühen sich, dieses schärfste Thema nicht zu berühren. Allein nur eine Anspielung auf solches Thema in Massenmedien bewertet man als Entfachen der Nationalfeindschaft.

In der Tat kann einem Entfachen der Nationalfeindschaft, eher, das Verschweigen von heiklen und Gesellschaft aufregenden Fragen dienen.

Und dass die hebräische Frage Gesellschaft aufregt, bezeugt eine Menge Fakten.

Viele kennen den öffentlichen Auftritt eines Russlandsgeneral, Abgeordneten des Staatsduma, der von Tribüne einer Kundgebung erklärte, wenn man kurz sagt: "Weg mit allen Juden aus Russland."

Eine Reihe von Staatsdumaabgeordneten verurteilte den General. In der Presse gab man ihm, natürlich, kein Wort. Eine Polemik mit ihm begann niemand. Warum? Mag sein, dieser General ist ein einziger in Russland, der sich an solche Meinung festhält, lohnt es sich nun, die kostbare Sendezeit an Streit der ganzer Gesellschaft mit einem Menschen zu verschwenden?

Ich wage zu behaupten, dass er nicht allein ist. Es sind viele sowohl unter Generals, als auch unter Beamten, und unter Jugend.

Die Anzahl der Menschen, die meinen, dass alle Not von Juden komme, wächst von Tag zu Tag. Das Schweigen der Presse ermöglicht es der kritischen Masse, sich anzusammeln. Ich führe nun Zahlen an, die mehr als ausdrucksvoll davon zeugen.

Ab 1992 waren in Russland über fünfzig Bücher, die Hebräer entlarven, von verschiedenen Verlagen herausgegeben. Diese recht seriöse Zahl enthält nicht Hunderte von Selbstverlagsmaterialien, zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften.

Diese Ausgaben liegen nicht auf den Ladentheken, verstauben nicht in Bücherlager. Sie verbreiten sich von Hand zu Hand. Viele davon werden, wie man so sagt, in Stücke gelesen. Diese Ausgaben sind gefragt. Und dass man die Frage, die eine Menge von Menschen bewegt, nicht in der Presse erörtert, wird von diesen Menschen einfach bewertet - "die ganze Presse ist in den Händen von Juden." Argumente dieser Leute sind solche, dass es einem unvorbereiteten Menschen schwer ist, mit ihnen zu streiten.

* * *

Ins Abteil des Zuges, mit dem ich von Sankt-Petersburg nach Moskau zurückkehrte, kamen zwei Männer und ein junges Mädchen herein. Die Männer waren in Hemde von dunkler Farbe angezogen, mit breiten Offiziersgürteln umgebunden. Allem Anschein nach müde von irgendwelchen stürmischen Ereignissen, legten sie sich auf obere Liegebänke hin, um sich zu erholen.

Mit dem Mädchen, die auch streng angezogen war, kam ich ins Gespräch. Es klärte sich: Sie kehren heim von einem Kongress, wie sie sich äußerte, "der patriotischen Kräfte Russlands."

- Welche Aufgaben hatte denn Euer Kongress? - fragte ich das Mädchen.

- Kampf mit dem Weltjudentum - antwortete sie stolz.

- Wie können Sie kämpfen, sich in Russland befindend, mit jemand, zum Beispiel, in Europa, Amerika?

- Unsere Anhänger gibt es sowohl in Europa, als auch in Amerika. Nicht mit allen ist ein Kontakt in Gang gebracht, aber wir kennen viele Bewegungen, die unsere Meinungen teilen. Bald werden sich gegen Weltjudentum Patrioten verschiedener Staaten vereinigen.

Das Mädchen sprach redselig und mutig, sie führte entweder im Auftrag, oder nach eigener Initiative die Rolle eines Agitators ihrer, wie sie überzeugt war, "patriotischen" Bewegung aus.

Ich fragte das Mädchen:

- Sagen Sie, und persönlich Ihnen haben die Hebräer wenigstens irgendwie geschadet?

- Freilich haben sie geschadet. Wegen ihnen bin ich gezwungen zu leben in einem armen und dreckigen Staat, das vor dem Westen katzbuckelt, das seine Speisereste aufisst.

- Und warum halten Sie Hebräer für Ursache der Misserfolge im Staat?

- Ja deshalb, dass ihr Handlungsprogramm so besonders ist. Betrügen, bestehlen ein Land, dann anderes, drittes. Und wenn das erste auf die Beine kommt, wieder es beklauen. Sie halten uns doch nicht für Menschen. Da lesen Sie mal, was hier geschrieben steht. Das ist ein Auszug einiger Zitaten aus ihrem Talmud. - Sie reichte mir ein dünnes Broschürchen, auf einer bestimmten Stelle es geöffnet, und ich begann zu lesen.

Ich werde nicht diese Zitaten anführen, weil damals, zur Zeit des Gesprächs, hatte ich es schwer, zu beurteilen, inwiefern sie dem Gesagten im Talmud entsprächen. Doch dass man, laut dem Alten Testament, den Hebräern vorschlägt, sich für ausgewähltes Volk zu halten, war mir bekannt. Es handelt sich um anderes. Überrascht von den wütenden Aggressivität der jungen "Patriotin", dachte ich, dass es letzten Endes nötig ist, der Wahrheit ins Auge zu schauen.

Die Ursachen der unaufhörlichen Konflikten innerhalb vieler Staaten liegen in Existenz zur einer und derselben Zeit in einer und derselben Gesellschaft zweier einander ausschließenden Religionen-Ideologien.

Lasst uns mal überlegen, was ist eine Religion? Es ist, vor allem, eine Ideologie, die einen bestimmten Menschentyp formiert, ihn in ein bestimmtes Programm des Handelns einschließend.

Religion, im gegebenem Fall des hebräischen Volkes, definiert dieses Volk wie einziges von Gott erwählt und konkretisiert sogar, reglamentiert dessen Taten in Bezug auf andere Völker.

Im Christentum wird gesagt: Der Mensch-Christ sei ein Sklave und nur nach dem irdischen Leben werde für einige möglich sein, sich im Paradies zu erholen. Für Reiche sei es schwer, ins Paradies zu kommen. Es sei nötig, seinen Nächsten zu lieben und eigenes Gut mit ihm zu teilen.

Im Talmud heißt es: "Alles ist dein", in der Bibel - "Gib alles ab." Eine gute Kombination. Diese zwei sich einander ausschließenden Ideologien, wie es uns bekannt ist, kamen aus einem Punkt heraus, aus dem Israel. Das bedeutet aber nicht, dass deren Entwickler gerade Hebräer sind. Wichtig ist ganz anderes - die Unvermeidlichkeit des Konfliktes.

Dass ein Konflikt zwischen den Anhängern zweier Ideologien unausweichlich ist, kann man am Verhalten selbst kleiner Kinder gut nachspüren. Würden wir einem Kind sagen, dass alle Spielzeuge, die es erblickt, nur ihm allein gehören, und einem anderen suggerieren, dass es die Spielzeuge, die ihm gehören, abgeben müsse, falls sie jemand braucht, was wird geschehen?

Das Kind, mag sein, erklärt sich ja ein, zwei Mal einverstanden, das eigene Spielzeug abzugeben, erlebt aber nun bestimmt keine Liebe zu dem, der es ihm wegnimmt. Dann bekommt es Lust, sich wenigstens doch etwas zurückzuholen, streckt Händchen aus, doch man gibt ihm nichts. Im Endergebnis wird es weinen oder versuchen, Kraft anzuwenden.

Es stellt sich heraus, dass mit Hilfe von zwei verschiedenen Ideologien ein Konflikt sogar zwischen den in Zukunft geborenen Kindern vorherbestimmt ist.

Die Nationalität hat in diesem Fall absolut keine Bedeutung.

Wenn man alle Hebräer zu Christen machen würde, und alle slawische Völker zu Hebräer, würden dieselben Konflikte stattfinden.

Nicht unterschiedliche Nationalitäten kämpfen ständig miteinander, sondern verschiedene Ideologien, die Nationalitäten "ausnutzen"!

Wir hatten mehrmals eine Gelegenheit, selbst von sehr kultivierten und aufgeklärten Menschen von Notwendigkeit eines toleranten Verhaltens gegenüber verschiedene Glaubensbekenntnisse zu hören. Die Staatsduma verabschiedete ein Gesetz, dass jene bestraft, wer nationale und religiöse Feindschaft schürt. Im Fernsehen sehen wir, wie die Führer von unterschiedlichen geistigen Konfessionen auf weltlichen Regierungsempfängen anwesend sind.

Es scheint, alles sei gut, intelligent und richtig. Aber der Extremismus wird davon ganz und gar nicht geringer. Und man zeigt uns verminte Plakate mit Aufschrift "Schlag sie!", und wir hören Information von Explosionen bei öffentlichen Einrichtungen...

Ja was ist denn die Sache? Alles sehr einfach. Allein mit schönen Worten und Aufrufen ist es unmöglich, die Situation zu ändern.

Mehr noch, sie wird nicht nur damit verstärkt, sie maskiert sich geschickt hinter diesen Worten. Verbirgt sich, um zur Stunde "x" den Staat zu sprengen, zu vernichten.

* * *

"Lasst uns tolerant zu allen Glaubensbekenntnissen verhalten." Wohlan. Ich, zum Beispiel, wie, ich denke, auch viele Leute, bin nicht gegen ein tolerantes Verhalten.

Was ergibt sich aber dabei mit den Glaubensbekenntnissen selbst? Folgendes. Jedes von ihnen ist mit allen Kräften bestrebt, so schnell es geht eine große Kraft zu gewinnen, so viele Anhänger wie möglich auf eigene Seite zu ziehen. Im Ergebnis, meinend, dass man genügend feste Positionen erobert habe, ziehen beide Ideologien unumgänglich in einen Kampf ein. Davon zeugt deutlich die Geschichte von endlosen Konflikten. Doch die Menschheit, gleichsam kodiert, tritt weiter im Laufe von einer Menge Jahrhunderten auf eine und dieselbe Harke.

Wussten davon Priester - die Gründer zweier Ideologien? Die konnten es nicht ohne zu wissen, jene, die fähig sind, den psychologischen Einfluss auf Millionen von Menschen verschiedener Staaten auszuüben. Jene, die fähig sind, Leute so zu kodieren.

Wollten sie tatsächlich das hebräische Volk beglücken, indem sie vom deren Auserwähltsein sprachen? Die Geschichte zeigt, dass das Ziel völlig anders war. Im Laufe von Jahrhunderten nutzt man das hebräische Volk wie eine Wechselkarte, wie einen Sündebock, wie einen Schild, der es den Menschen unmöglich macht, die Aufmerksamkeit auf jene zu lenken, die ihr "eigenes Spiel spielen", benutzend sowohl Juden, als auch Christen wie Bauer in einer unkomplizierten Partie. Sowohl jenen als auch den anderen bringt diese Kodierung allein nur Leiden.

Urteilt selbst, wohin sich jetzt alles bewegt. In der Welt sammelt sich stets mehr Aggressionsenergie. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina dauert fort. Nutzend Militärtechnik und Unterstützung von den USA kann Israel Palästinenser okkupieren und zwingen, dass sie sich ihren Forderungen fügen. Das wird jedoch gar nicht eine Entstehung gegenseitiger Achtung zweier in Nachbarschaft lebenden Völker bedeuten. Alles umgekehrt, die Menge der aggressiven Energie in Bezug auf die Hebräer wird in der ganzen muslimischen Welt krass zunehmen. Diese Energie wird sich unbedingt äußern, bis hin zu unaufhörlichen Terrorakten auf dem Territorium von Israel, USA. Es handelt sich aber nicht nur um einen direkten Israel-palästinensischen Konflikt.

Für viele Menschen, die auf dem Planeten leben, wird immer offensichtlicher die ausweglose Lage des Entwicklungsweges irdischer Zivilisation.

Aids, Drogensucht, Kriminalität, Technokatastrophen verschlingen Menschen. Eine überwältigende Anzahl von Menschen sind der Möglichkeit beraubt, zu sich Nahrung zu nehmen, die für Gesundheit unschädlich ist, reines, und kein verschmutztes Wasser zu trinken, reine, und keine verderbliche Luft einzuatmen.

Und was wenn bei diesen Massen Information von der wahren Ursache der sozialen und technogenen Kataklysmen auftaucht? Leader erscheinen, die ihnen wahre Schuldiger an der niederdrückenden planetarischen Situation nennen, ihr Spiel, ihre Ziele, Aufgaben enträtseln werden?

Das, gerade das befürchten die Weltideologien. Deswegen, sich bemühend, den Zorn des ganzen Volkes an ihre eigene Adresse nicht zuzulassen, werfen sie stets dieselbe bewehrte Karte hinzu - Hebräer. Es heißt, sie seien an allem schuld - hetz sie. Die Massen stürzen sich im Zorn wahllos auf alle Hebräer. So war es schon mehrmals in den Jahrhunderten. Sie stürzen sich, meinend, dass sie das Böse liquidieren. In der Tat aber "lassen den Dampf aus sich ab."

IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE

Die Erzählung von Anastasias Großväterchen überraschte mich durch ihre Ungewöhnlichkeit und Einfachheit der Beweisen des Ungewöhnliches. Später verglich ich seine Schlussfolgerungen mit anderen Quellen und war sehr erstaunt von der Übereinstimmung der Fakten. Fakten, die das logische Denken zu bestimmten Schlussfolgerungen führten. Auch in meiner weiteren Erzählung werde ich mich bemühen, die Schlussfolgerungen von Anastasias Großväterchen mit anderen Quellen zu verbinden.

In Jahren 30-100 unserer Zeitrechnung begannen die Kleingruppen von gläubigen Hebräer und Ungläubigen, die sowohl in Israel (Palästina), als auch innerhalb des Römischen Imperiums lebten, sich in einen selbständigen Strom im Innern des Judentums zu vereinigen - es entstand eine kleine christliche Gemeinde aus Menschen, die hoch und heilig an Jesus Christus' Vermächtnis und Seine baldige Auferstehung glaubten.

Dieser Fakt wird von einer Menge historischen Monografien bestätigt, darunter auch von der Bibel selbst.

Mit einem Wort, der Fakt, dass die mächtige christliche Lehre mit Versammlungen einer kleinen jüdischen Gemeinde begonnen hatte, ist bestätigt.

Lasst uns nun jetzt versuchen festzustellen, auf welche Art und Weise die Lehre dieser kleinen Gemeinde plötzlich ins Römische Imperium, jetzige Europa und Russland eingedrungen ist?

Woher überhaupt wurde davon einer Menge Staaten bekannt? Wenn sogar im Israel selbst nur wenige davon wussten?

Nach Worten des Großväterchen von Anastasia erblickten Priester, die die Juden jener Zeit leiteten, dass bei einer bestimmten Endbearbeitung, und genauer, einer Umarbeitung der christlichen Lehre, vermag sie einen Sklavenmenschentyp formieren, den man leicht verwalten kann. Dieser Typ schaltet teilweise oder fast völlig das eigene logische Denken aus, und der Mensch beginnt daran zu glauben, was ihm Geistlichen oder noch jemand sagen. Genauer - es formiert sich ein Mensch-Biorobot, der sich leiten lässt vom Programm, das man ihm vorgegeben hat.

(Mensch-Biorobot, - es ist ein Mensch, der sich einverstanden erklärt hat, natürlich nicht ganz freiwillig, sondern unter Einwirkung eines speziellen okkulten Programms, an irreale Welt zu glauben. Und weil die irreale Welt von jemand und mit einem bestimmten Ziel aufgebaut wird, so behauptet dieser Jemand, das er die Gesetze der irrealen Welt kenne und fordert von dem Menschen, dass er sich ihnen füge. Und faktisch macht er den Menschen von sich persönlich abhängig.)

Weiter, von den Priestern des Judentums, die damals nicht nur über Kenntnisse verfügten, sondern auch über praktische Erfahrung der Einführung in die Massen solcher Typen von Lehren, die sie brauchten, wurden Hunderte von Prediger aus der Zahl von Christen vorbereitet, mit Geld ausgestattet und in verschiedene Länder geschickt, um die nötige Lehre einzuführen.

Als indirekter Beweis eines solchen Faktes dient folgendes.

Am Ende des zweiten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung entwickelten nun plötzlich die hebräischen christlichen Gemeinden eine umfassendste Missionartätigkeit in verschiedenen Staaten. Und dieser Tätigkeit ging voran eine verstärkte Evangelisation (Ausgabe und Verlegen der christlichen jüdischen Bibel).

Es ist allen wunderschön bekannt, dass eine Buchauflage auch heute noch Geld erfordert. In altertümlichen Zeiten erforderte die Herstellung jedes Buches nicht einfach Geld, sondern großes Geld. Nicht wenige Mittel waren auch für eine Reise in andere Staaten erforderlich. Solche Reisen konnten sich Kaufmänner oder vermögende vornehme Leute erlauben.

Ja auf welche Art verwirklichte nun so eine aufwendige und großräumige Operation eine Gemeinde, zu der vorzugsweise Landbewohner gehörten?

Gewiss doch, sie hatten eine qualifizierte theoretische Vorbereitung und so manche Finanzierung erhalten. Aufmerksamkeit ihnen gegenüber von der Seite der Priesterschaft, moralische und materielle Unterstützung machten aus einem gewöhnliche gläubigen Bauer einen Fanatiker.

Stellt euch nur einen israelischen Landmann vor, dem man auf einmal sagt: "Wir sehen in dir einen großen Missionar und Prediger. Du lernst noch ein wenig, bekommst Geld und wirst das Volk lehren, aber... Aber nicht in unserem Land. Du muss in andere Länder gehen."

Und sie lernten dazu, bekamen Geld und gingen los. Gingen über verschiedene Staaten. Und was ist im Endergebnis? Hatten sie Erfolg? Keineswegs. Die Bevölkerung aller Staaten lehnte die hebräischer Prediger ab. Ja nicht einfach lehnte ab, man hörte ihnen anfangs zu, dann wurden sie gebeten, sich zu entfernen, besonders Aufdringliche schlug man, hetzte mit Hunden.

Davon zeugen zahlreiche Geschichtsfakten des Römischen Imperiums, wo Hauptkräfte der Prediger hin geschickt wurden.

Als Ergebnis der großräumigen Aktion war lediglich Organisation in einer Reihe Orten des Römischen Imperiums eines Netzes von christlichen Gemeinden. Sie hatten aber gar keinen Einfluss auf die Grundlagen der traditionellen Glaubensbekenntnissen.

Das Alte Rom war heidnisch, und so blieb es auch. Diese Sekten übten auch auf das politische Leben des Imperiums gar keinen Einfluss aus, und auf die Formierung eines Menschen neues Typs, eines Sklaven-Bioroboten, von dem die Priester träumten.

Die Imperatoren des Roms beachteten die Prediger der ersten Welle nicht.

Imperator Nero, der sich ruhig gegenüber verschiedene religiöse heidnische Glauben verhielt, mochte nur die Christen nicht. Imperatoren Decius (249-251), Diokletian (284-285) und Galerius (305-311) - einer deren Hauptverfolger - jagten Christen aus ihren Territorien.

Erfolg erzielten nur die Prediger der zweiten Welle. Die Prediger der zweiten Welle waren keine Fanatiker des Glaubens mehr. Die Priester hatten sie auf solche Weise vorbereitet, dass, einerseits, sie schön vom Glauben sprechen konnten, andererseits - über Kenntnisse der Psychologen verfügten, einen Menschen zu beeinflussen vermochten, benutzend seine Bestrebungen in eigenen Zielen.

Die Aufgabe der Prediger der zweiten Welle war, ausschließlich auf Regenten einzuwirken. Den Regenten davon zu überzeugen, dass der christliche Glaube seine Macht befestigen, ewig machen werde, der Staat werde völlig lenkbar, unter Kontrolle stehen und gedeihen.

Mit diesem Ziel nun waren die Doktrinen eingeführt: "Jegliche Macht kommt von Gott", "Ein Regent ist Statthalter Gottes auf Erden."

Eine Beichte erlaubte es, Gedanken, Hoffnungen und Taten eines jeden Mitgliedes des Staates zu kontrollieren. Mit einem Wort, man begann Regenten davon zu überzeugen, dass Christianisierung des Staates allergünstige Bedingungen für die Regierung schafft.

Äußerlich sah es tatsächlich so aus, aber nur äußerlich. Regenten, die diesen Kniffen nachgaben, ahnten nicht, dass sie im Grunde selbst unter die Regierung von anderen Kräften gerieten.

Die Lage des Christentums im Römischen Imperium begann sich ab Jahr 312 merklich zu befestigen, als es ihnen gelang, den Imperator Konstantin von Vorteilhaftigkeit für ihn des Vorhandenseins der christlichen Kirchen im Staat zu überzeugen.

Konstantin erklärte sich einverstanden, ihnen Protektion zu erweisen, unterstützend, nichtsdestoweniger, auch die Tempel der römischen Götter.

Im Endergebnis verbesserte sich bedeutend die Lage des Christentums im Römischen Imperium, das Reichtum vermehrte sich, und die nachfolgenden Generationen der christlichen Bischöfe erlangten Macht der römischen Senatoren.

Dieser Fakt und viele folgenden sprechen davon, dass die gegebene Lehre nicht imstande war, sich zu entwickeln und einigermaßen seriöse Einwirkung auf die Gesellschaft zu erweisen ohne Unterstützung der weltlichen Regenten. Deren Führer strebten auch selbst immer nach Macht.

Die Macht der Römischen Kirche ist auch heute groß, bloß ist nun das Römische Imperium nicht mehr da. Ein Zufall? Eine Ausnahme von der Regel oder eine Gesetzmäßigkeit? Diese Frage kann Geschichte von Staaten der folgenden Jahrhunderten, bis hin zu dem heutigen Tage, beantworten.

Niemand vermag zu nennen nicht einen Staat auf unserem Planeten, der mit dem Einzug des Christentums zu gedeihen begonnen hätte. Und umgekehrt, man kann eine Reihe von Staaten nennen, die das traurige Los des Römischen Imperiums ereilte.

Und noch ein interessanter historischer Fakt. Absolut in allen Staaten, die das Christentum angenommen hatten, tauchten bald Hebräer eines nicht christlichen Glaubensbekenntnisses auf und entrollten eine überaus seltsame Tätigkeit. Sie wurden mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit reich.

Ihre Tätigkeit erlangte in allen christlichen Ländern solch einen großangelegten Charakter, dass sie sowohl für das Volk, als auch für die Regierungen dieser Staaten nicht unmerklich sein konnte.

Wenn sie in irgendeinem Staat einen Kulminationspunkt erreichte, begann das Volk Hebräer zu schlagen. Die Regierung - aus dem Land zu jagen.

Schon seit Anfang der zweiten Jahrtausend unserer Zeitrechnung sind zahlreiche Fakten der hebräischen Pogroms in verschiedenen christlichen Staaten bekannt.

Vertrieben und geplündert waren Dutzende von hebräischen Gemeinden im Jahre 1096 am Rhein. Im Jahre 1290 hat man Hebräer aus England vertrieben. An Ende des 14. Jahrhunderts waren in Spanien über 100 tausend Hebräer abgetötet. (Freilich kehrten die Hebräer nach einiger Zeit von neuem heimlich in diese Länder zurück.)

Diese Liste historischer Fakten kann man bedeutend vergrößern. Aber wozu? Auch so ist es absolut klar, dass sich ständig wiederholende im Laufe schon vieler Jahrhunderten und einander ähnelnde Situationen vorprogrammiert sind.

Und da Vertreter der christlichen Welt und der Hebräer selbst Verluste tragen, so existiert dann eine dritte handelnde Person, die keine Verluste trägt. Für diese dritte Person sind sowohl der Menschentyp der christlichen Welt als auch des Hebräer-Juden lediglich Bioroboten, die man sehr leicht manipulieren kann.

Wer ist diese dritte Person? Die Historiker-Forscher, die sich bemühen, der Sache auf den Grund zu gehen, der Wurzeln des vorgehenden in der Welt Bacchanals, das schon im Laufe von Jahrtausenden nicht aufhört, weisen immer nur auf die Hebräer hin.

Es heißt, sie seien an allem schuldig. Wenn jedoch eine dritte Kraft existiert, so sind Hebräer, wie auch Christen, bloß Marionetten-Bioroboten in Händen dieser dritten Kraft.

Ist es aber möglich heute deren Existenz festzustellen und nachzuweisen? Natürlich ist es möglich. Mit Hilfe von was? Mit Hilfe von historischen Fakten logischem Denken. Urteilt selbst.

* * *

Unter dem hebräischen Stand gibt es ein Stamm, Stand, eine Nationalität, Kaste, man kann es beliebig nennen, das Wesen liegt doch nicht in der Bezeichnung, der Kürze wegen werden wir sie "Leviten" nennen.

Es gibt historische Quellen, dass Stammväter von Leviten ägyptische Priester sind. Sich stützend auf bekanntere für viele Quellen, und konkret das Alte Testament, können wir erblicken, dass die Leviten eine besondere Stellung hatten.

Zum Beispiel, nach den israelischen Gesetzen nahmen sie nicht an Kriegsoperationen teil. Sie mussten keine Steuer und Abgaben zahlen. Bei der Zählung von Israelibevölkerung, die im Alten Testament erwähnt wird, unterlagen die Leviten keiner Zählung.

Bei einer Aufstellung von Lagern während der Felgzüge ließen sich israelische Stämme, die von fünfzig- bis einhundertfünfzigtausend Menschen zählten, über einen Kreis nieder. Jedem war von vornherein eine Stelle vorbehalten. Man wies im Süden, Norden, Westen oder Osten des Standortes sein Lager aufzuschlagen an und wo eine Wache auszustellen sei. Aufstellungsort der Leviten war immer Zentrum. Faktisch, alle israelischen Stämme hatten die Pflicht, Leviten zu bewachen.

Und womit beschäftigten sich nun die Vertreter des Levitenstandes?

Ihre Pflicht war, aus eigener Zahl Geistlichen zu ernennen, die Einhaltung der für Hebräer festgelegten Gesetzen zu verfolgen. Wobei diese Gesetze reglementierten, was zu essen sei, wie man die Ungläubigen behandle, wohin man zu gehen habe.

Das Reglement ist hart, konkret, umfasst den ganzen Tag des Wachseins, von Morgen bis Abend, gibt ebenfalls an, wo, in welchen Ländern wer sich zu befinden habe. Mit wem Krieg zu führen.

Somit waren die Leviten faktisch Verwalter des hebräischen Volkes. Und nach allem zu urteilen, überaus qualifizierte Verwalter.

Schwer zu sagen, ob die Leviten selbst Hebräer waren. Bei weitem nicht alle Gesetze, an die sich jeder Hebräer halten sollte, erstreckten sich auf die Leviten. Zum Beispiel, im Unterschied zum obligatorischen für alle hebräischen Gesetz, mussten sie keine Beschneidung am achten Tag nach der Geburt machen.

Auf diese Art und Weise, kennend die Geheimwissenschaften der ägyptischen Priester, besitzend die Möglichkeit, sich mit Experimenten zu beschäftigen, und zu betrachten, und nachzudenken, frei von der Wehrpflicht und den üblichen für alle Arbeiten, konnten sie von Generation zu Generation bis an den heutigen Tag ihre Kenntnisse vervollkommnen.

Wieso "bis an den heutigen Tag", mag jemand zweifeln, irgendwie haben wir von solcher Nationalität oder solchem Stand - Leviten - nicht gehört. Von den Engländern, Russen, Franzosen reden viele, und von den allerklügsten, ja noch alles leitende Leviten, ist irgendwarum nur wenigen bekannt.

Ja darum, weil, wie auch die ägyptischen Priester, müssen sie eben im Schatten bleiben. Notfalls werden alle Ansprüche an Hebräer gestellt - die Vollzieher ihres Willens.

Und nun zertrümmert man Hebräer schon im Laufe von Jahrtausenden in verschiedenen Staaten der Welt. Weswegen die Pogrome? Deswegen, dass die Hebräer mit allen möglichen Mitteln so viel Geld wie möglich zu besitzen versuchen. Und vielen von ihnen gelingt das.

Na und was haben damit die Leviten zu tun? Welchen Nutzen oder welche Interesse haben sie, wenn die Hebräer in England, Spanien oder Russland ihre Politik durchführen und das wesentliche Teil der Staats- oder Privatmittel auf ihre Bank überweisen? Mit einem Wort - in die eigene Tasche stecken? Das Volk, die Regenten jenes oder eines anderen Staates erblicken die unschönen Taten, beginnen die Hebräer zu schlagen, sich einfach schlecht gegen sie zu verhalten. Ja so kann man auch an die Leviten herankommen. Im allgemeinen könnte es scheinen - es gibt keine Logik in Handlungen der weisen Leviten. Und es hat für sie keinen Zweck, durch weise Ratschläge den Hebräern zu helfen, spitzfindige Kombinationen für sie aufzubauen. Die ganzen Staaten manipulieren.

Es stellt sich heraus, es hat doch einen Zweck. Eine direkte, einfache und konkrete Interesse. Gas Geld! Vermögende Hebräer, im welchen Staat auch immer sie sich aufhalten, sind zum Zahlen eines Teils ihres Gewinns an die Leviten verpflichtet. Beweise? Bitte! Laut dem Alten Testament müssen die Israeliten ein Zehntel ihres Einkommens an die Leviten abgeben. Authentisch lautet es so:

Alle heiligen Opfergaben, die die Israeliten dem HERRN darbringen, habe ich dir gegeben und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als ewiges Anrecht. Das soll ein Salzbund sein für immer vor dem HERRN für dich und für deine Nachkommen mit dir. Und der HERR sprach zu Aaron: Do sollst in ihrem Lande kein Erbgut besitzen, auch keinen Anteil unter ihnen haben; denn ich bin dein Anteil und dein Erbgut inmitten der Israeliten. Den Söhnen Levi aber habe ich alle Zehnten gegeben in Israel zum Erbgut für ihr Amt, das sie an der Stiftshütte ausüben. Hinfort sollen sich die Israeliten nicht zur Stiftshütte nahen, damit sie nicht Sünde auf sich laden und sterben, sondern die Leviten sollen das Amt ausüben an der Stiftshütte, und sie sollen die Schuld für ihre Verfehlung tragen; das sei eine ewige Ordnung bei eueren Nachkommen. Und sie sollen unter den Israeliten kein Erbgut besitzen; denn den Zehnten der Israeliten, den sie dem HERRN als Opfergabe geben, habe ich den Leviten zum Erbgut bestimmt; darum habe ich zu ihnen gesagt, dass sie unter den Israeliten kein Erbgut besitzen sollen. Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Leviten und sprich zu ihnen: Wenn ihr den Zehnten nehmt von den Israeliten, den ich euch von ihnen bestimmt habe als euer Erbgut, so sollt ihr davon eine heilige Abgabe dem HERRN geben, je den Zehnten von dem Zehnten; und diese euere heilige Abgabe soll euch angerechnet werden, als gäbet ihr Korn von der Tenne und Wein aus der Kelter. So sollt auch ihr die heiligen Abgaben dem HERRN geben von allen eueren Zehnten, die ihr nehmt von den Israeliten, und sollt diese heilige Abgabe für den HERRN dem Priester Aaron geben. Von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem HERRN die heilige Abgabe geben, von allem Besten die davon gebührende heilige Gabe. Und sprich zu ihnen: Wenn ihr also das Beste davon als heilige Abgabe nehmt, so soll's den Leviten angerechnet werden wie ein Ertrag von der Tenne und wie ein Ertrag von der Kelter. Ihr dürft es essen an allen Orten, ihr und euere Kinder; denn es ist euer Lohn für euer Amt an der Stiftshütte... (Das vierte Buch Mose / Numeri / 18, 19-31)

Jemand wird denken, was hat damit das mehr als zweitausend Jahre Alte Testament und der heutige Tag zu tun? Worauf man antworten kann. Gibt es denn heute unter den Hebräer keine Gläubigen, Geistlichen und Rabbinate mehr? Natürlich, gibt es! und, natürlich, die meisten von Gläubigen halten religiöse Kanons ein. Und wenn dem so ist, probiert euch vorzustellen, über welch ein kolossales Kapital, das in Banken verschiedener Staaten aufgelockert ist, verfügen die Leviten.

Dabei brauchen sie sich keine Sorgen machen um die Unversehrtheit und Vermehrung ihrer Kapitale. Viele Bankiers in verschiedenen Staaten sind Hebräer, und das ist ihre Aufgabe. Im nötigen Moment können die Leviten, freilich, vorsagen, wo man am besten Geld hin einlege. Welche Regimes, Gruppierungen, Oppositionen der existierenden Regierung man unterstützen oder, umgekehrt, mit Hilfe von Finanzintrigen vernichten solle.

Anastasias Information davon, dass menschliche Gemeinschaft auf der Erde nur von wenigen Priestern verwaltet wird, könnte man bezweifeln. Aber jetzt, wo sich eine logische Kette aufgebaut hat, steht es außer Zweifel für Leute, die zum logischen Denken noch fähig sind. Fanatiker zählen nicht.

Und die Logik besteht im folgenden.

Aus dem Ägypten ziehen unter der Leitung von Priestern etwa eine Million Hebräer. Die unmittelbaren Helfer der Priester sind Leviten, deren Aufgabe es ist, aus den Hebräern einen bestimmten Typ des menschlichen Individuums zu formieren. Dafür wurde eine bestimmte ideologische Religion gegründet, die eine Serie von Ritualen und eigenartige Lebensweise empfehlt.

Die Leviten schaffen es, die vor ihnen gestellte Aufgabe zu verwirklichen. Die vor mehreren Jahrtausenden gegründete Ideologie lastet auf den Hebräer auch heute. Die unterscheidet sie von den Menschen vieler Nationalitäten, die auf der Erde leben.

Einer der wesentlichen Postulaten dieser Ideologie ist die Behauptung, dass Gott unter anderen Völkerschaften, die die Erde bewohnen, als ein auserwähltes Volk nur die Hebräer wählte.

Die Ideologe existiert also auch heute, existieren Hebräer, die Konflikte dauern fort, davon hören viele. Aber wo sind nun die Leviten? Hören wir denn vieles von ihnen? Fast nichts. Und darin liegt ihre List oder Weisheit, man kann es beliebig nennen, sie existieren doch.

Jetzt stellt euch vor, auf der Erde existiert eine kleine Gemeinschaft von Menschen, die in einem höheren Grad als alle andere Leute über esoterische Kenntnisse verfügt, die über Jahrtausende stets größere Erfahrung der praktischen Einwirkung auf die Massen sammelt.

Kann sich mit ihnen ein Institut irgendeines Staaten messen, das sich mit Problemen der Staatsentwicklung, Bildung der Ideologie beschäftigt?

Das ist unmöglich aus einer Reihe von Gründen. Die wesentlichen davon sind folgende.

Die Leviten vererbten ihren Nachkommen esoterische Kenntnisse, die geben sie auch heute weiter.

Moderne Wissenschaft lehnt esoterische Kenntnisse ab. Und folglich, forscht nicht danach, wenigstens seriös.

So eine absurde Situation geschieht nicht zufällig. Wieso absurd? Urteilt selbst.

Einerseits erkennt der Staat offiziell manche Religionen, und da ist doch auch totale Esoterik. Der Staat schafft sogar Vorzugsbedingungen für deren materielle Entstehung. Andererseits schafft der Staat keine Bedingungen für die eigene Wissenschaft zur Erforschung der esoterischen Richtungen. Folglich, auf dem Territorium eines solchen Staates sind Strukturen legalisiert, die fähig sind, die Psyche der Bevölkerung zu beeinflussen. Doch die weltliche Regierung hat eine überaus vage Vorstellung davon, wohin sich dieser Einfluss in dem realen Leben ergießt. Ja wer denn und was regiert nun?

Und zweitens, sowohl die Regierung, als auch alle denkenden Menschen im Staat können versuchen, eine Lehre aus der Geschichte zu ziehen. Die Geschichte ist eine sehr gute Schule des Lebens. Dafür aber ist es notwendig, die Geschichte zu kennen. Diejenige, die Welt regieren, kennen es wunderschön. Für die meisten Menschen jedoch, darunter auch für die Regierung, ist die Geschichte des Staates, in dem sie leben, unbekannt, und mehr noch, verstellt. Am Beispiel von Russland kann man das gut sehen.

* * *

Ganz vor kurzem wurde in Schulen, Instituten, in Kunst, besonders in der Literatur, ja und überhaupt allerorts behauptet, wie schrecklich das Leben unserer Babuschkas und Deduschkas im Zarrussland gewesen sei. Die meisten glaubten hoch und heilig daran. Nicht nur glaubten die meisten, sondern waren begeistert von jenen, die uns aus dem Grauen des Zarentums geführt hatten. Zu Helden, Idole sind Kommissare in Lederjacken geworden. Zum Symbol des Dunkelmännertums - Popen.

Und plötzlich an unseren Augen, merkt euch, nicht nach zwei-drei Generationen oder Jahrhunderten, sondern direkt an unseren Augen änderte sich die Geschichte.

Die Kommissaren in Lederjacken waren, wie es sich herausstellte, Banditen, an dem Volk verrichtete man Genozid. Und wir lebten nach dem Zarentum im schrecklichsten, totalitärsten Staat der Welt. Und wieder glaubten die meisten daran. Und wieder waren die meisten von jenen entzückt, die sie von der Unterdrückung des totalitären Staates erlösten.

Ich habe nicht vor, zu bewerten, welches von Regimes schlechter, welches besser sei. Ich wünsche mir jedoch, dass wir alle zusammen über das Phänomen der Veränderung, der polaren Änderung unseres Bewusstseins während eines überaus kurzen Zeitraums nachdenken würden. Darüber nachdenken, warum ändert es sich so? Finden die Veränderungen von selbst statt oder unter Einwirkung von jemand?

Auch hier ist es nicht schwer, zu erraten: Auf unseres Bewusstsein wurde schon längst und mit Leichtigkeit eingewirkt, es wird auch heute beeinflusst. Wir sind wie die Versuchskaninchen in jemandes Händen.

Es wetteifern miteinander nur die Meister der Einwirkung. Sie machen ja uns unfähig, die historische Wirklichkeit wahrzunehmen.

Lasst uns aber wenigstens versuchen herauszufinden, wie diese Wirklichkeit in der Tat ist. Probieren wir mal festzustellen die historische Wirklichkeit nicht nach jemandes Worten, sondern durch eigene Überlegungen.

Lenkt euere Aufmerksamkeit darauf, dass wir jeden Tag im Fernsehen mehrere Shows ansehen können, wie raffiniert die Männer ihre Frauen betrügen und umgekehrt. Man schlägt uns vor, eine Masse von unwesentlichen Problemen zu besprechen, doch Gott bewahre, wenn jemand von den Politikern, Journalisten oder Schriftstellern ein seriöses Thema berührt. Es kann vorbeihuschen und verliert sich sogleich in einem Brei von Klatschen, schießenden Filmserien und psychotropen Werbung.

Notwendig ist eine seriöse Analyse des Verlebten, eine kritische Analyse des heutigen Lebenszustand der Menschen auf dem Planeten und Ausarbeitung eines Plans für die Zukunft. Notwendig ist eine neue Ideologie. Ideologie, die nicht ganze Völker mit Stirnen gegeneinander stoßt , sondern die sie vereint.

Wenn man aber tausend Mal sagt, dass sie notwendig sei, wenn man sogar tausend Mal schreit, erscheint sie nicht. Wenn man alle führenden Wissenschaftler der Welt versammelt und sie sich hinsetzen werden, um jene auszuarbeiten, kommt auch nichts heraus. Es wird nur ein unendlicher Streit.

Wenn die Wissenschaft so eine Ideologie ausarbeiten könnte, würde sie dies schon längst im Maßstab wenigstens eines Staaten vorstellen.

Anastasia. Jetzt ist es schon nicht mehr wichtig, wer sie ist. Wichtig ist anderes.

Auf dem Hintergrund des vor sich gehenden Bacchanals schenkte Anastasia der Welt eine Idee von Familienlandsitzen. Jetzt wird es schon allmählich klar, dass sie mit einfache Worten eine Philosophie darlegte, eine neue Ideologie, die in menschlichen Herzen seit Zeiten der Weltschöpfung unerschütterlich blieb und bleibt.

Imperator und Bettler, Christ und Jude, Muslim und Schintoist, Russe, Chinese oder Amerikaner fanden die größte Beruhigung der Seele und Wohltat im Schoß der Göttlichen Natur.

Anastasias Philosophie ist eine Philosophie der Vereinigung nicht in Worten, sondern in der Tat von Interessen verschiedener Völker. Wie das Leben gezeigt hat, wird sie von den Menschen verschiedener Nationalitäten wahrgenommen, darunter auch von den Hebräern. Und dafür habe ich Dokumentarzeugnisse.

Und ihre Ideen schlage ich vor den hebräischen Analytikern, Christen und Ideologen patriotischer Bewegungen zu besprechen. Den führenden Persönlichkeiten und den Gemeinen großer und kleiner Konfessionen. Die Besprechung selbst ist schon ein schöpferischer Prozess, der zur Einheit von Gegensätzen führen kann. Der führen kann zu "gemeinsamen Schaffen und Freude für alle vor Betrachtung des Werks", wie es Gott wollte.

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