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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre

GESETZ FÜR DIE ABGEORDNETEN

Gepostet von: Josef <heidt.j@berlin.de>
Datum: 31 Januar 2003

GESETZ FÜR DIE ABGEORDNETEN , DIE VOM VOLK GEWÄHLT WORDEN SIND
(aus dem neuen Buch von Wladimir Megre)

Ich verstand: Anastasias Großväterchen besitzt nicht nur nie dagewesene psychoanalytische Fähigkeiten, sondern auch konkrete Information über soziale Einrichtung verschiedener Staaten. Aber inwieweit konkret kann er von den Staatsinstituten wissen? Denn er wohnt in der Taiga; Radio, Telefon, Fernseher gibt es hier nicht. Woher kann nun die Information zu ihm kommen, sagen wir mal, über die Machtorgane unseres Staates? Nirgendsher. Folglich, er besitzt keine konkrete Information. Und dennoch fragte ich:

- Wissen Sie, dass es in unserem Staat, in Russland, ein solches Organ wie Staatsduma existiert?

- Das weiß ich, - lautete die Antwort.

- Und wer und wie dort arbeitet, wissen Sie das auch?

- Ja.

- Von jedem Abgeordneten?

- Von jedem.

- Und welche Gesetze sie erlassen, ist es Ihnen auch bekannt?

- Nicht nur welche Gesetze sie erlassen, sondern auch welche sie erlassen werden - ist von vornherein bekannt. Na was staunst du wieder, Wladimir? Das ist die einfachste Aufgabe für einen Priester, sie ruft nicht einmal Interesse hervor.

- Ich staune ja deswegen, dass es unverständlich ist, auf welche Art und Weise Sie sowohl von jedem Deputierten wissen können, als auch davon, welche Gesetze von der Staatsduma in der nächsten Zeit beschlossen werden? Das ist irgendeine unfassbare Mystik.

- Hier gibt es weder Mystik, noch die Aufgabe ist von primitivster Art.

- Und können Sie diese Erscheinung erklären? Na, solche Informiertheit.

- Ja, natürlich, alles ist hier äußerst einfach. Sieh.

Noch vor fünftausend Jahren hatten Pharaos einen Rat. Das Römische Imperium - Senat. Bojarenduma - Zaren. Was gibt’s denn hier zu sagen? Die Bezeichnungen sind unterschiedlich, das Wesen aber immer gleich. Gesetze werden nicht doch von den Bezeichnungen abhängen, sondern davon, welchem Einfluss der Abgeordnete ausgesetzt ist. In welche Alltagsbedingungen er eingeschlossen und zu welcher Perspektive er verdammt war. Und all diese Bedingungen sind für sie schon lange programmiert worden. Dieses Programm wissend, ist es einfach, auch im voraus zu wissen: Sowohl was, als auch wie sie dies zu lösen fähig sein werden.

- Was haben denn Gesetze hier mit Alltag von den Abgeordneten gemeinsam? Wie können sie mit dem globalen Programm verbunden sein? Zudem noch, was können Sie selbst vom Alltag eines modernen Abgeordneten wissen?

- Ja ganz einfach. Natürlich, ich werde nicht davon sprechen, wie schläft, was isst oder wie sich ein, der andere oder ein dritter Deputierter ankleidet. Das habe ich nicht nötig, ist ja auch uninteressant. Ich werde aber von dem Wesentlichen sagen.

Zu Abgeordneten werden Leute, die, wie früher, so, sicherlich, auch jetzt, einige Intrigen überwunden haben. Das ist erstens. Wenn sie nach Macht streben, geraten viele in Abhängigkeit von Menschen, die über das Materielle Macht haben. Doch wenn sie alle Prüfungen bestanden haben, sind sie trotzdem in der Zange. Von der bedeutungsvollen Information bemüht sich das System sie abzuhauen und das gelingt ihm.

Was bekommt ein Abgeordnete? Ich denke, bin mir sicher, wie früher, so auch jetzt, bekommt er ein Einzelarbeitszimmer, neue Behausung, jetzt, wahrscheinlich, - Auto. Noch zwei oder drei Gehilfen, und jemand auch noch mehr.

- Ja, so ungefähr. Und was denn, all das entspricht einem Programm, das vor Jahrtausenden ausgearbeitet wurde?

- Natürlich, es entspricht dem. Warte aber, lass mich weiter sagen. Prüf mal, ob ich in dem Modernen keinen Fehler mache. So weiter, denke ich, dass jeden Tag wie Leute viele arbeiten, muss arbeiten ein Abgeordneter. Zu Sitzungen in einen Saal kommen, Gesetze verabschieden.

- Ja, so ist es.

- Auch ist für jeden eine Frist bestimmt - vier Jahre oder fünf.

- Jetzt sind es vier.

- Mag vier sein. Wenn die Zeit vorbei ist, muss er wieder zur Wahl. Aber auch bis zum neuen Wahltermin denkt jeder daran.

- Ja.

- Warte, warte, woher weißt du denn das? Stauntest du doch, als ich dir sagte, dass es mir bekannt ist, welche Gesetze erlassen werden. Und selbst behauptest da, du wüsstest davon, dass Abgeordneten an ihre Zukunft denken. Bist du etwa ein Hellseher gewordenen? Oder ein namhafter Wahrsager?

- Gar keiner. Ist doch einem Dummen klar. Wenn Neuwahlen nah sind, so wird jeder, der neu gewählt werden will, daran denken und entsprechende Taten vollbringen.

- Beeile nur dich nicht. Bemerke, was du sagtest: „Wird an Neuwahlen denken.“

- Ja, das habe ich gesagt.

- Aber ein Abgeordneter muss doch an neue Gesetze denken.

- Na klar, gleichzeitig wird er auch an die Gesetze denken.

- Wann? In welcher Tagesperiode? Im Allgemeinen, glaub mir, das System lässt ihnen keine Zeit zum Denken. Nicht erstes Jahrhundert wählt das Volk, was auch dir bekannt, die Deputierten, dann erwartet von ihnen weise Gesetze. Das Volk versteht es nicht, dass das Programm, das man sich früher ausgedacht hatte, lässt sie nicht denken.

Denke selbst mal irgendwann darüber nach.

* * *

Ich dachte später öfters über diese Situation nach. Und tatsächlich, die allgemeingültigen Gesetze der Wahl und der Pflichten von Abgeordneten schienen nun als ein Abrakadabra.

Lasst uns die entstandene Praktik zu analysieren ausprobieren. Ein recht kluger Mensch, sogar etwas kluger als andere, entschloss sich, Abgeordneter des Parlaments zu werden. Mal teilzunehmen am Erlassen von weisen Gesetzen, die gutes Leben zu ordnen verhelfen.

Während er die Mühlsteine der Wahlkampagne passiert, geriet einer in höherem Maße, ein anderer in weniger höherem Maße in Abhängigkeit vom Kapital. Das bedeutet keineswegs, dass jemand von den Reichen dieser Welt jedem Kandidaten auf Kosten der künftigen Dienste finanzielle Hilfe leistet. Es genügt zu sehen, welche Hebel mit Hilfe vom Geld angesetzt werden könnten. Man zeigt es uns und erzählt von sogenannten schmutzigen Technologien in der Presse und auf den Fernsehbildschirmen. Wir beobachten jedoch die Situationen mit Augen der außenstehenden Beobachter. Ein Mensch, der an einer Wahlkampagne teilnimmt, ist kein außenstehender Beobachter. Er erlebt am eigenen Leibe Attacken des schwarzen PR’s. Wenn jemand das nicht erlebt hatte, so kann er völlig natürlich vermuten, welche Waffe gegen ihn mit Hilfe vom Geld benutzt werden könnte. Und ganz natürlich kommt es zu einer Schutzreaktion - es ist notwendig, sich um jeden Preis den Rücken zu sichern. Und der Rücken ist Großkapital. Das heißt, es ist nötig, sich ans irgendein Finanzufer anzuschlagen. Oder, wie man jetzt zu sagen pflegt, an Oligarchen.

Oder er wird abhängig von irgendeiner Partei. Es ist nicht wichtig, von welcher, wichtig ist, dass man diese Abhängigkeit dann abzuarbeiten hat.

Und was ist nun mit den weisen Gesetzen? So ist es aber. Es sind einfach keine entsprechende Bedingungen für deren Erlassen geschaffen worden.

Natürlich haben die Abgeordneten eine Reihe von Privilegien. Sogar eine Immunität der Abgeordneter gegen Rechtschutzorgane. Die Frage aber bleibt. Wenn man in eine Waagschale die den Abgeordneten gewährten Privilegien legt, und in eine andere Nervosität, die mit Arbeit verbunden ist, Intrigen, Arbeitsintensität, ist es nun unbekannt, was überwiegen würde.

Es gibt noch ein paradoxer Umstand. In der Menschheitsgeschichte gibt es kein einziges menschliches Individuum, kein einziger Superweise, der fähig ist, stündlich, von Tag zu Tag ausschließlich nur weise Entscheidungen zu treffen. Selbst hervorragende Regenten, Heerführer haben, wie es bekannt ist, Fehler gemacht.

Die Arbeitsordnung der Abgeordneter ist auf solche Weise aufgebaut, dass sie täglich sitzen müssen. Merkt euch, täglich mehrere Stunden am Tag. An jeder Sitzung mehrere Gesetzentwürfe verabschieden, ja noch in verschiedenen Sphären des Gesellschaftsleben.

Weder theoretisch, und, wie es die Geschichte gezeigt hatte, noch praktisch ist bei dieser Arbeitsordnung die Verabschiedung von weisen Gesetzen möglich. Es ist aufgrund des Zeitmangels an Überlegungen unmöglich. Und nichtsdestoweniger existiert gerade solche Arbeitsordnung der Gesetzgeber in meisten Staaten auf unterschiedlichen Kontinenten der Erde. Wer hat die errichtet? Ja die hat sich irgendwie von selbst errichtet, werden viele denken. Nicht irgendwie und nicht von selbst. Die ist doch allzu durchgedacht und zielgerichtet. Ja und zudem noch wird darüber nicht mehr oder weniger ernst diskutiert.

Man kann noch so viel man will von deren Verderblichkeit beweiskräftig sprechen. Man kann diese Verderblichkeit wissenschaftlich, mit Hilfe von Analytikern zeigen. Das ist, gewiss, wichtig, nicht aber die Hauptsache. Das Wichtigste ist zu begreifen - wie die Alternative ist. Doch als Alternative kommt nichts in den Kopf. Ja auch zu wem soll es kommen, wenn sich diese Praktik fast in allen Staaten wie ein Gesetz herausgebildet hat.

Wenn aber Anastasias Großväterchen als Erster auf diese Frage zu sprechen kam, wenn er sich mit der Arbeit von ähnlichen der zeitgemäßen gesetzschaffenden Versammlung im Laufe von Jahrtausenden auskennt, kann er, möglicherweise, eine Alternative vorschlagen. Und ich fragte:

- Könnten Sie nun Ihre eigene Variante einer Wahl und der nachfolgenden Arbeitsorganisation der Gesetzgeber vorschlagen?

Als Antwort hörte ich folgendes:

- Es ist sinnlos, von der Wahl allein zu sprechen, bis die Bedingungen der Arbeit und des Alltags von Abgeordneten verändert werden.

- Und wie, Ihrer Meinung nach, sollen ihre Bedingungen der Arbeit und des Alltags sein?

- Vor allem muss man die Abgeordneten wenigstens teilweise aus dem künstlichen Informationsfeld hinausführen. Mit Nahrung versorgen, die fähig ist, vollwertige Gehirnarbeit aufrechtzuerhalten. Ein Bild schaffen, das in Gesellschaft Achtung genießt, das fähig ist, jeden Abgeordneten zu führen.

- Was bedeutet - ein Bild schaffen?

- Demnach zu urteilen, wie du von Abgeordneten erzählt hast, spricht ihr äußeres Attribut davon, dass im Volk ein negatives Bild eines Beamten im allgemeinen und eines Abgeordneten im einzelnen alltäglich ist.

- Ja, im ganzen ist im Volk schon negatives Bild alltäglich.

- Das ist sehr schlecht. Die Leute bauen in Bezug auf Abgeordneten negative Gedankenformen, folglich, sie schaffen nun sie negativ. Und ein Bild ist die stärkste, konzentrierte Gedankenenergie einer Menge Leuten.

- Und weshalb sollen die Leute an sie positiv denken, wenn sich das Leben nicht verbessert?

- Da siehst du, es hat sich ja ein geschlossener Kreis ergeben. Ihr wählt jedes Mal, wohl die besten von Leuten, aber, sobald sie gewählt sind, stellt ihr sie sofort als Schlimmsten fest.

- Wie kommt man denn konkret aus diesem Teufelskreis heraus?

- Ein besseres Verfahren, als Anastasia vorgeschlagen hat, gab es nicht in den vergangenen fünftausend Jahren und ist in der überschaubaren Zukunft nicht abzusehen.

- Was meinen Sie?

- Das Land.

- Sie sagte aber, dass man nicht weniger als ein Hektar Land jeder Familie, die es sich wünscht, geben solle. Geben für eine lebenslange Nutzung zur Einrichtung eines eigenen Familienlandsitzes. Und über die Abgeordneten sagte sie nichts.

- Ja, stimmt. Jeder Familie, die es sich wünscht. Haben denn die Abgeordneten keine Familien?

- Doch.

- Also, vielleicht, beginnt man auch mit ihnen?

- Das Volk wird sagen: Die sind ganz frech geworden, die Privilegien genügen ihnen nicht.

- Es ist notwendig, dem Volk zu erklären, für wen das gemacht wird. Es ist notwendig, dem Volk klarzumachen, im welchen Fall Gesetze erscheinen können, die das Volk erwartet.

- Und wie soll man ihnen Land geben? Aus allgemeinem oder privilegiertem Grund?

- Aus allgemeinem und nicht ganz. Jeder Abgeordneter soll nicht weniger als hundertfünfzig Hektar Land bekommen, wo eine Siedlung des neuen Typs gebildet werden muss. Gegründet auf Prinzipien, von denen Anastasia sprach. Von den hundertfünfzig Hektar kann das lebenslange Eigentum des Abgeordneten aus einem Hektar bestehen, wenn er eine kleine Familie hat und deren Vergrößerung nicht vorzusehen ist. Wenn der Abgeordneter Kinder hat, die eigene Familien gebildet haben, und ihre Kinder sich auch eigene Landsitze zulegen möchten, so ist es erforderlich auch für die Kinderfamilien je ein Hektar einzuteilen. Auf diese Weise kann ein Deputierter ein Hektar, drei oder fünf abhängig von der Größe seiner Familie bekommen.

- Und wohin mit den anderen Hektars? Sie sprachen doch von hundertfünfzig.

- Dreißig Prozent der übrigen kann er benutzen zur Verteilung an denjenigen, wie er’s sich wünscht. Auf die übriggebliebenen sollen Leute aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten - Militärpersonen, Wissenschaftler, Künstler, Unternehmer angesiedelt werden. In jeder Siedlung sollen unbedingt ein oder zwei Hektar den Kindern aus einem Kinderheim, den Flüchtlingen zugewiesen werden. In einer Siedlung aber darf das Land nicht zwei Abgeordneten überlassen werden.

- Und was denn? Wenn jeder Abgeordnete einen eigenen Landsitz haben würde, verbessern sich sofort Gesetze?

- Natürlich, sie werden sich bessern. Im Staat werden allerweiseste Gesetze auf der Welt erscheinen.

- Auf wessen Rechnung?

- Zurzeit verbringen die Abgeordneten in ihren Arbeitszimmern und in Sitzungen einen großen Zeitabschnitt, losgelöst vom Volk. Zurzeit bekommen sie keine Dankbarkeit für gute Gesetze oder Tadel für schlechte. Zurzeit, folgend dem natürlichen Wunsch, streben sie nach materiellem Wohlergehen für ihre Familie. Wenn ihre Abgeordnetenvollmachten zu Ende sind, können sie den Wohnort wechseln, in eine andere Stadt oder sogar in ein anderes Land umziehen, wo niemand ihnen Vorwürfe machen oder sie im Fall einer Verletzung der allgemeingültigen Normen verfolgen wird. Das Wechsel eines Wohnortes oder Staates wird ihren Wohlstand nicht beeinflussen. Überall kann man, wenn man Geld hat, Obdach, Produkte, Kleidung erwerben. Es ist aber unmöglich, Familienlandsitz, Heimat für Geld zu erwerben. Zurzeit ist der Begriff von Heimat entstellt. Als Heimat nennt man Territorium, das durch Grenze von jemand bedingt worden ist. Dabei fängt doch die Heimat immer mit Familienland an und breitet sich aus um die Größe der gleichen dir im Geiste Menschen. Jene, wer eigene Landsitze herzurichten beginnt, erhalten Ewigkeit und Heimat. Der Verlust des Familienlandsitzes ist Verlust der Ewigkeit und Heimat. Das ist die allergrößte Tragödie für die Familie. Nicht Gesetze, Moral werden einen Abgeordneten vor falschen Beschlüssen bewahren, sondern Familienlandsitz. Und das Geld für Leute, die Heimat haben, hört auf wichtig zu sein. Nur in einem Familienlandsitz kann der Mensch einen nötigen Nährkomplex erhalten, darunter auch für die Arbeit des Gehirns. Das ist doch sehr wichtig für Leute, die viel zu denken haben. Die Sitzungen der Staatsduma sollen maximal drei Tage die Woche stattfinden. Die Restzeit müssen sie auf eigenem Familienlandsitz verbringen. Dort werden sie nachsinnen. Dort wird der Hauptprozess des Gesetzschaffens stattfinden. Die Ehefrauen der Abgeordneten dürfen nicht an irgendwelchen Werken arbeiten, die nicht mit der Tätigkeit ihres Mannes-Abgeordneten verbunden sind. Der Landsitz der Familie wird wenigstens auf Zeit den Abgeordneten beschützen vor dem Informationseinfluss der künstlichen Welt - der künstlichen Information. Wird dem Denkprozess verhelfen. In den Köpfen großer Philosophen entstanden große Gedanken unter den Bedingungen der Einsamkeit, und nicht im Moment ihrer öffentlichen Auftreten.

- Und wenn ein Teil von Abgeordneten es nicht möchte, das Land zu nehmen und darauf den eigenen Familienlandsitz aufzubauen?

- Sodann sind wir nun zur Wahlen der Volksauserwählten gekommen. Wenn jemand von den Abgeordneten keinen Familienlandsitz schaffen möchte, darf ihn das Volk nicht für nächste Periode wählen. Er ist zwar ein Bürger des Staates, wo er gewählt wurde, in der Tat aber ist er - Ausländer. Er braucht diese Heimat nicht. Und wenn man noch von ihm so schöne Worte spricht, wird er in Wirklichkeit dem Volk durch seine Tätigkeit nichts Gutes bringen.

- Wissend jedoch davon, dass die Wähler den Kandidaten bevorzugen werden, die ihre eigene Familienlandsitze haben, werden manche Abgeordneten Land nehmen, Häuser-Paläste für sich, Tennisplätze, Ziegelzäune dort zusammenbauen und werden keinen Wald, keinen Garten pflanzen, keine lebendige Umzäunung, wie Anastasia sagte, was dann?

- Dann zeigen sie ihr Wesen. Auch in diesem Fall schaffen es Leute, eine richtige Wahl zu treffen. Weißt du, warum sich bei jedem in Russland der Vatersname eingebürgert hat? Noch früher in Russland, sich selbst nennend, sagte ein Mensch: Ich bin Iwan aus dem Landsitz Nikitas, nennend den Namen seines Vaters oder Großvaters - des Gründers des Familienlandsitzes. Also, der Landsitz war durch irgendwas berühmt gewesen. Den nennend, sprach der Mensch am vollständigsten vom sich, von seinem Charakter und Fähigkeiten. Derjenige, wer seinen Landsitz nicht mit Stolz angeben konnte, zählte als vaterlandslos.

Je mehr Anastasias Großväterchen von Familienlandsitzen sprach, desto stärker zeichnete sich in meinem Bewusstsein ein fröhliches Bild der Zukunft des Staates ab. Stellt ihr euch nun vor. Stellt vor! Dreihundertsechzig Deputierten der Staatsduma nehmen jeder je hundertfünfzig Hektar Land und organisieren dreihundertsechzig wunderschöne Siedlungen des neuen Typs. Jeder von ihnen zeigt nicht nur mit Worten, sondern in Wirklichkeit, wozu er fähig ist.

Und in Russland werden die ersten dreihundertsechzig Oasen erscheinen, wo Russlandsbürger unter menschlichen Bedingungen zu leben beginnen. Dann werden diese Abgeordneten Gesetze erlassen. Und, natürlich, kein Gesetz wird durchgehen, das Ökologie schadet.

Sie werden Gesetze schreiben, die tatsächlich jedem Bürger das Recht auf Erhalten eines eigenes kleines Vaterlandstückchen garantieren. Sie werden Wache stehen auf solches Recht, weil auch sie ihre eigene Heimat haben werden.

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