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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre

Re: Anstasia-Bush

Gepostet von: Josef <heidt.j@berlin.de>
Datum: 20 Januar 2003

> Hallo,

> meines Wissen schrieb Anastasia was über den "neuen" Präsidenten
> der Vereinigten Statten. Leider fand ich den Text im Forum nur in
> Englisch, kann mir einer hier antworten was sie genau darüber schrieb?

> Danke

> Alles Liebe

Im 6. Buch steht ein wenig über den Präsidenten Bush geschrieben... Hier ist diese Passage. Aber vorsicht: Irgendwie überträgt der Computer nur wörtlich, die Sprache kann also holprig sein
Alles Liebe

ES IST NÖTIG ZU DENKEN

Als ich schon zu Hause war und das Buch zum Abliefern an Verlag vorbereitete, konnte ich mich nicht bis zum letzten Moment entscheiden: Lohnt es sich denn in das Manuskript alle ihre Aussagen aufzunehmen?

Als Anastasia über Russlands wunderschöne Zukunft sprach, die man durchs Einrichten den Familienlandsitzen erreichen kann, war in ihren Worten alles verständlich. Ihre Idee ist von Lesern aufgegriffen worden. Die Menschen haben begonnen zu handeln.

Als sie in dem Buch „Wer sind denn wir?“, genauso aufgeregt die Frage beantwortend, nannte Jesus Christus als ihren älteren Bruder, und ich schrieb davon, begannen manche Leser, hauptsächlich gläubige Christen, Unzufriedenheit zu äußern.

In vorangegangenem Buch schrieb ich auf, wie auf die Frage, ob wenigstens irgendjemand von Geistlichen sie verstehen könnte, antwortete sie, dass römischer Papst Johannes Paul II ihr helfen wird. Danach zweifelten einige Leser-Katoliken.

Über solche Aussagen war ich ja die Zweifel nicht los: Lohnt es sich über Anastasias ungewöhnliche Taten, Worten und Verhalten in den Büchern zu schreiben? Nutzen sie oder schaden? Werden die offensichtliche reale Ideen einer Gesellschaftsordnung über die Verbesserung des Wohlstands und der Lebensweise einzelnen Familien nicht von manchen Lesern unter Zweifel gestellt?

Zudem zweifelte ich selbst an ihren Worten: „Schwester von Jesus Christus“, „wird der Papst Johannes Paul II helfen.“

Wenn man die ganze Bibel durchschauen würde, so gibt es dort nicht einmal eine Erwähnung, dass Jesus Christus irgendwelche Brüder oder Schwester hatte.

Und plötzlich fand ein Ereignis statt, das man supersensationell nennen konnte, und im Zusammenhang damit zwangen Anastasias ungewöhnliche Aussagen immer mehr und mehr die Größe der wahren Möglichkeiten des Menschen zu überdenken. Und es ist folgendes geschehen.

Ich erhielt plötzlich Information, dass Vatikan eine Information bekannt machte, in der von zwei Schwestern Jesus Christus gesprochen wird. Ich hab’ nur nicht verstanden, ob sie leibliche Schwester oder Cousinen sind... Ich hörte diese kurze Mitteilung, als ich allein in meiner Wohnung war, während ich mich mit irgendeiner alltäglichen Sache beschäftigte.

Es liefen gleichzeitig Radio und Fernseher, deshalb kann ich nicht genau sagen, woher sie lautete. Mir scheint, in den Fernsehnachrichten.

Jedes Mal danach, wenn ich mich an den Schreibtisch setzte, nahm ich irgendwarum zur Hand die Notizen mit Anastasias ungewöhnlichen Aussagen, die ich früher beschloss ins neue Buch nicht aufzunehmen. Jetzt dachte ich über die Gerechtigkeit meiner Entscheidung. Unter diesen Aussagen war auch folgende:

„Der Präsident von USA Georg Bush wird mit einer seiner unregelmäßigen Tat, selbst das nicht verstehend, seinen Staat von einer furchtbaren Katastrophe retten und die Welt von einem nie dagewesenen in ihrer verheerenden Wirkung auf alles Irdische Krieg bewahren.“

Diese Anastasias Aussage schien nach den in USA am elften September geschehenen verheerenden terroristischen Akten und einer Kriegsoperation, und faktisch einem Krieg in Afghanistan mit unmittelbarer Teilnahme von USA, dem in Wirklichkeit Geschehenem völlig zu widersprechen. Indem ich aber die von Presse und Fernsehen mitgeteilte Information analysierte, bekräftigte ich mich immer mehr in der Meinung: Ereignisse, die am elften September in Amerika stattfanden, müssen den Menschen ein seriöses Geheimnis ein wenig lüften. Größere und globale terroristischen Akte in verschiedenen Staaten abwenden. Und sie werden nur in dem Fall abgewendet, wenn dieses Geheimnis gelüftet wird. Immer und immer wieder las ich Anastasias ungewöhnliche Aussagen. Es stellte sich folgendes heraus.

Am elften September im Jahre 2001 ereignete sich in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Serie von terroristischen Akten in großem Ausmaß. Von jemand gesteuerten Passagierflugzeuge mit Menschen an Bord starteten von New-Yorks Flughäfen und änderten sogleich die vorgegebene Marschroute. Ein nach dem anderen rasten die Flugzeuge in die Wolkenkratzer des World Trade Centrums und andere strategisch wichtige Objekte hinein.

Über das alles hörten die Leute verschiedener Staaten. Mehrmals sahen sie das fürchterliche Bild der Zerstörung im Fernsehen. Bald nach diesem Ereignis wurde der Hauptschuldige festgestellt - Osama bin Laden und seine Organisation. Etwas später begann der Präsident von USA mit Zustimmung und Beteiligung einer Reihe von europäischen Staaten und Russland Afghanistan, wo, nach bei ihnen vorhandenen Information, der Hauptterrorist und die Mitglieder seiner Organisation sich aufhielten, zu bombardieren.

Ja wo ist denn das Geheimnis? Wurden doch die Aufnahmen mit Folgen der terroristischen Akten und dem Verlauf von antiterroristischen Kriegsoperation gezeigt und bis jetzt nutzt man sie in Reportagen mehrmals am Tag.

Das Geheimnis liegt in der völligen Abwesenheit oder im Verschweigen der Ursache von geschehenen Terrorakten, in der völligen Abwesenheit der Logik in der Taten nicht der Vollzieher selbst, sondern ihren Organisatoren.

Das Geheimnis liegt auch darin, dass die Presse nicht einmal einigermaßen bedeutsam die Ursachen des Ereignisses zu analysieren versucht, als ob allen Massenmedien das Klären dieser Frage verboten würde. Tagtäglich zeigt man uns und spricht nur vom Fakt des Geschehens. Ständige Wiederholungen machen das Außerordentliche zum Alltäglichen, Gewöhnlichen, wie die tägliche Reportagen von den Autounfällen auf der Straßen.

Nach den Mitteilungen von Massenmedien hat sich folgendes Bild ergeben. Ein gewisser sehr reicher Terrorist, nach allgemeingültiger Version - Osama bin Laden, habe vorbereitet und durch die Vollzieher eine Serie großer Terrorakten verwirklicht, die eine große Opferzahl zur Folge mit einem nie dagewesenen Wirkungseffekt auf die Leute der ganzen Welt hatte.

Was hat denn der Hauptorganisator des Terroraktes im Endergebnis erreicht? Ein Teil der Weltgesellschaft auf der Ebene der Staatsoberhäupter vereinigten sich gegen ihn. Sie verwenden modernste technische Mittel und gut ausgebildete Militärformationen für deren Ergreifen und Vernichtung.

Nach der vorhandenen Version, der Terrorist Nummer Eins verstecke sich in den Berghöhlen von Afghanistan. Die Flugzeuge bombardieren diese Berge, und auch die Talibantruppen, die als Hilfskräfte des Terroristen Nummer Eins gelten.

Die Hochentwickelten Staaten mit USA an der Spitze haben zugleich vor auch alle Lager der terroristischen Organisationen, im welchen Staat auch immer diese Lager sich befinden, zu erledigen.

Konnte denn ein Mensch, der ein Organisator des Terroraktes ist, solchen Entwicklungsverlauf von Ereignissen nicht voraussehen? Totaler Unsinn! Gewiss doch, er verstand, dass es genauso passieren wird. Er, der lange Zeit der Sondereinheiten zu entgehen, Terrorakten, die ernste Analyse und Berechnung bedürfen, zu vorbereiten und durchzuführen fähig ist, hätte es leicht solch einen Entwicklungsverlauf von Ereignissen kalkulieren können.

Dann stellt es sich heraus, dass, einerseits, er ein spitzfindiger Stratege und Taktiker, substilster Analytiker ist, anderseits - ein völliger Dummkopf. Es ergibt sich, dass er mit seinen terroristischen Taten den Untergang sich, seiner Organisation und allen terroristischen Organisationen, die nicht mal in Verbindung mit ihm stehen, zugezogen hat.

Keine logische Situation, und folglich, können die Handlungen der Weltgemeinschaft beim Kampf gegen Terrorismus uneffektiv sein, im Grunde aber - gefährlich. Die Logik sagt, dass der Hauptorganisator außer Verdacht bleibt.

Wie dem auch ist, eins ist klar: aus den Fakten, die Massenmedien darbringen, stellt sich ein genau solches - unlogisches - Bild des Geschehens zusammen.

Natürlich wie auch viele Leute lenkte ich zuerst darauf keine Aufmerksamkeit, aber... Die Ereignisse in USA erweckten im Gedächtnis gleich mehrere Anastasias Aussagen wieder. Die, wiederum, wegen ihrer Ungewöhnlichkeit und Seltsamkeit ich nicht publizieren wollte. Doch jetzt, nach den amerikanischen Ereignissen, erklärten gerade sie vieles. Obwohl bei weitem nicht sofort. Da, zum Beispiel, eine davon:

„Die Regenten von großen und kleinen Staaten noch seit der Zeiten der ägyptischen Pharaos sind die unfreiesten Menschen auf der Erde. Das größte Teil ihrer Zeit verbringen sie im künstlichen Informationsfeld, sind gezwungen sich den allgemeingültigen Verhaltensritualen zu fügen. Dauernd geht bei ihnen ein riesiger Umfang der typischen, eintönigen Information ein, aber der Zeitfaktor erlaubt es ihnen nicht, selbst diese zu analysieren. Der Übergang des Staatsregenten aus dem künstlichen Informationsfeld in den Natürlichen, selbst für drei Tage, ist gefährlich für die Priester verschiedenen Graden. Darunter, er ist auch gefährlich für die weltliche Konkurrenten des Regenten. Die Gefahr besteht darin, dass der Regent selbständig viele Prozesse zu analysieren beginnen kann, sich selbst von der Macht der okkulten Einwirkungen befreien und befreien von diesen das Volk.

Als natürliches Informationsfeld ist die normale Natur, deren Aussicht, Düfte und Laute. Vollständig den Menschen beschützen von den okkulten Einwirkungen auf ihn kann die Natur des eigenen Landsitzes - eines Ortes, wo Flora und Fauna mit Liebe sich gegenüber dem Menschen verhalten.“

Jetzt, wo ich an meinem Schreibtisch aus der Zeder, die Anastasia schenkte, saß, und mich an diese Aussage erinnerte, schien sie mir nicht, wie früher, seltsam.

Und tatsächlich, schaut mal, was geschieht wenn auch nur mit unserem Präsidenten. Ständige Treffen mal mit den Staatsoberhäuptern aus dem Ausland, mal mit den Beamten unseres Staates. Sie alle wollen nicht einen Tee trinken, sondern kommen mit verschiedenen Problemen, ja wollen noch deren unverzügliche Lösung. Und die Medien? Sobald im Land ein unordinäres Ereignis stattfindet, steht sofort in der Presse - „wie reagiert der Präsident?“ Oder noch schärfer - „warum ist der Präsident nicht an Ort des Geschehens hinausgefahren?“ Und stimmt zu, wenn er in ein Gebiet fährt, wo eine Überschwemmung oder noch etwas passierte. Ist es nun gut?

Und wann soll er denn ruhig nachdenken, die eingehende Information analysieren? „Her mit dem Präsidenten!“ - kaum was geschieht, fordert das Volk. So hat es sich eben gestaltet. Das ist die Sitte. Und was wenn es andere Sitten geben würde? Der Präsident muss nicht irgendwohin fahren, wie ein Feuerwehrmann. Muss keine Beamten empfangen, die Zeit für Besprechungen verschwenden.

Man soll ihm die Möglichkeit geben im eigenen Garten ein wenig zu sitzen, und von dort aus das Geschehen im Staat zu verfolgen, und die eingehende Information zu analysieren. Hin und wieder irgendwelche Entscheidungen treffen. Möglicherweise würde auch das Volk dann besser leben. „Was für ein Quatsch?“ - werden, wahrscheinlich, viele denken, wie auch ich zuerst dachte. Quatsch? Und das, dass man dem Menschen keine Möglichkeit zum Denken gibt, ist, also, normal? Für jemand ist es sehr günstig, dass die Präsidenten verschiedener Staaten so wenig wie möglich dachten. Was geschieht mit unserem Staat, wenn man unseren Präsidenten ruhig denken lässt? Ihn nicht zerrt? Ihm eine Möglichkeit gibt wenigstens für kurze Zeit aus dem künstlichen Informationsfeld herauszugehen?

Und plötzlich! Bei diesem Gedanken wie wenn plötzlich Strom durch meinen Körper lief, und der Schreibtisch wurde wärmer. Unglaubliche Vermutung... Vor Aufregung fasste ich irgendwarum den Telefonhörer und, keine Nummer wählend, weil sie kein Telefon hat, schrie: „Anastasia!“

Der Hörer brachte keine gewöhnliche Töne hervor. Und nach einem Augenblick hörte ich deutlich bekannte, die sich von allen Stimmen auf der Welt unterscheidet, Anastasias reine und ruhige Stimme: „Guten Tag, Wladimir. Bemühe dich nicht mehr so stark aufzuregen. Du siehst es selbst, welch unnatürliche Taten die überflüssige Aufregung hervorruft. Ich werde mit dir nicht am Telephon sprechen. Bitte, beruhige dich. Steh auf vom Tisch, geh auf die frische Luft ins Wäldchen, das neben deinem Haus ist.“

Im Hörer ertönte Signal. Ich legte den Hörer auf den Telephonhebel.

„Na so was“, dachte ich, „hab’ mich aber aufgeregt. Interessant nun, sprach tatsächlich Anastasia oder war das wegen der Aufregung? Bestimmt muss ich auf die frische Luft gehen und mich beruhigen.“

Nach einiger Zeit kleidete ich mich und ging in den Wald neben meinem Haus, vertiefte mich darin und sah... Anastasia stand unter einem Kiefer, etwas abseits des Pfades, und lächelte. Ich, nicht einmal eine Aufmerksamkeit auf ihre ungewöhnliche Erscheinung lenkend, begann sofort zu sprechen.

Wer hat Amerika gerettet

- Anastasia, ich hab’s verstanden... Ich analysierte, stellte deine Aussagen und die Ereignisse, die in Amerika stattfanden, gegenüber, und es ist mir klar geworden... Hör zu, wenn ich mich täusche, berichtige. Die Serie von terroristischen Akten, die sich am elften September in Amerika ereigneten, war unvollständig. Deren Organisatoren bereiteten etwas bedeutend Größeres vor. Ist dem so? Ja?..

Natürlich, ist es so. Nur stelle ich mir keine Details vor. Im Allgemeinen... es scheint mir, ich hab’s gelernt. Aber in Details... Kannst du es ausführlicher erzählen?

- Ja.

- Erzähle.

- Der Hauptorganisator plante sechs terroristischen Gruppen nacheinander einzusetzen. Jede von sechs Gruppen sollte zu der für sie festgelegten Zeit selbständig handeln. Sie wussten nichts voneinander. Und ihre Leiter wussten nicht, wer der Anführer ist und was für ein Endziel gibt es. In jeder Gruppe waren religiöse Fanatiker dabei, bereit in den Tod zu gehen.

Nur eine Gruppe bestand aus Leuten, die einverstanden waren gegen Geld die Missetaten zu begehen.

Die erste Gruppe sollte alle zivile Flugzeuge ergreifen, die sich in derselben Zeit in Luft über den Staat befanden, in den Flughäfen aufstiegen und an den Staat heranflogen. Alle in Besitz genommene Flugzeuge plante man auf die Zerstörung wichtiger für den Staat Objekten zu lenken.

Sechs Tage zuvor sollte eine andere Gruppe das Wasser im System der Wasserversorgung der zwanzig größten Hotels verseuchen. Es wurde ein Verfahren ausgedacht, bei dem es fast unmöglich ist festzustellen, wo sich die Infektionsquelle und der Übeltäter befinden. Der Attentäter sollte sich ein Zimmer eines großen Hotels nehmen. Auf den Hahn mit kaltem Wasser eine spezielle Einrichtung anbringen und den Hahn öffnen. Das Wasser wird nicht daraus fließen. Umgekehrt, der Luftdruck presst das todbringende Pulver heraus in das Wasserversorgungssystem. Danach wird der Wasserhahn zugemacht, und am nächsten Morgen zieht der Missetäter in Hotel einer anderen Stadt.

Die in das Wasserleitungssystem eingedrungene Bakterien, nachdem sie mit Wasser in Berührung kommen, werden klebrig. Sie bleiben an Rohrwänden kleben, schwellen an, pflanzen sich fort und fließen nach unten ab. In 12 Tagen werden es viele sein. Im gewöhnlichen, natürlichen Wassermilieu hätten sie sich nicht vermehren können. Andere Bakterien würden sie vernichten. Aber im Wasserleitungssystem geschieht solcher Ausgleich nicht. Dem Wasser sind viele Natureigenschaften entzogen worden.

In der Zeit einer großen Wasserentnahme, wenn Leute sich am Morgen waschen, wird der Wasserlauf ein Teil der Bakterien abreißen, und durch die Hähne wird verseuchtes Wasser fließen. Ein Mensch, der sich damit wäscht, fühlt anfangs nichts. Aber in acht oder zehn Tagen erscheinen auf seinem Körper Wunden. Immer mehr und mehr. Sie werden an Größe zunehmen, eitern. Die Krankheit ist ansteckend, und deren Behandlung fällt schwer. Die Organisatoren des Terroraktes haben das Gegengift. Die kranke Menschen sollten in vielen Staaten auftauchen. Bald hätte es sich herausgestellt, dass die Kranken in Hotels lebten. Das sollte schon nach dem Flugzeugfall bekannt werden.

Es ist mir unangenehm zu erzählen, welche Verbrechen andere Übeltäter durchführen sollten. Als Ergebnis aller Missetaten zusammen hätte es Schrecken, Panik sein sollen.

Viele Menschen mit Familien hätten begonnen, aus dem Staat wegzufahren, wären bestrebt, ihre Kapitale in die Bank jener Staaten zu verlegen, die ihrer Meinung nach weniger gefährlich für das Leben seien. Aber nicht in jedem Staat wäre man mit der Aufnahme von den Flüchtlingen aus USA einverstanden. Schrecken, Angst hätten die Einwohner der meisten Staaten ergriffen: Wenn der als stärkste geltende Staat nicht standhalten konnte...

- Stopp, Anastasia. Ich probier’ es selbst. Und danach würden sie, na die Hauptorganisatoren, hier nun auftauchen. Ich meine, sie würden über irgendwelche Vermittler ihre Forderungen stellen.

- Ja.

- Es ist ihnen aber nicht gelungen alle ausgedachte Terrorakte auszuführen. Es ist ihnen nicht gelungen die Amerikaner völlig einzuschüchtern. Deshalb ist es nicht gelungen das Geplante auszuführen, weil sie gezwungen waren viel früher, als die vollständige Vorbereitung abgeschlossen wurde, zu handeln anfangen. Deswegen hat es sich ja bei ihnen unlogisch herausgestellt. Die Terrorakten sind da, aber keine Forderungen. Und ich vermute weshalb. Weil die Oberhäupte, die Allerobersten, befinden sich unter den heute lebenden Priestern. Und sie bekamen Angst vor den Handlungen von Bush und waren gezwungen früher anzufangen. Ist es so?

- Ja. Sie...

- Warte, Anastasia, ich muss selbst alles begreifen. Lernen es begreifen zu können. Das ist sehr wichtig. Wenn ich das kann, werden also, andere, solche wie ich, auch die Realität, in der wir leben, sehen können. Heißt, alle werde das begreifen, was man zur Verbesserung des Lebens machen soll.

- Ja, Wladimir, wenn du es geschafft hast, schaffen das auch andere. Jemand früher, jemand später, aber die Menschen werden beginnen das Leben in der herrlichen Realität aufzubauen. Sprich, aber in Ruhe, es ist nicht nötig sich so aufzuregen.

- Ja ich rege mich praktisch nicht mehr auf. Obwohl doch. Da ist es schwierig ohne Aufregung. Na so was. Der Präsident von Amerika Bush, er brachte die Schlauen in so einen Aufruhr. Ich hab’s verstanden: Sie bekamen einen Schrecken, als er... Als der Präsident von Amerika Bush plötzlich auf seine Ranch im Staat Texas fuhr. Es ist erst ein halbes Jahr her, als er Präsident wurde. Und plötzlich nimmt er Urlaub und fährt fast für einen Monat weg! Und wohin fährt er? Nicht in ein fashionablen Kurort. Nicht zu irgendeinem exotischen Schloss. Er fährt auf eine Ranch, wo ein kleines Häuschen. Nicht einmal eine Präsidentenleitung ist vorhanden. Es gibt nur das gewöhnlichste Telefon. Auch viele Fernsehkanäle gibt es nicht. Weil es keine Satellitenantenne gibt. Journalisten-Analytiker sprachen von diesen Fakten, und was dahinter steht, verstand aber doch keiner. Ich las im Internet alles darüber, was Bush’ Reise auf seine Ranch betrifft. Nur der Fakt wurde dargelegt. Ja, man wunderte sich, wieso er so früh den Urlaub genommen hatte. Warum für so eine lange Zeit. Sechsundzwanzig Tage weilte er auf seiner Ranch. Und er ließ keine Journalisten hinein, und ließ keine verschiedene Beamten kommen.

Und niemand! Niemand hat es verstanden. Der Präsident von Amerika Georg Bush vollbrachte eine Tat von solchem Ausmaß, die davor in der ganzen Zeit der Existenz des Staates kein einziger Präsident vollbrachte. Und es mag sein, kein einziger Regent in der letzten fünf oder zehn Tausend Jahren kam darauf, so etwas zu vollbringen.

- Ja, das hat keiner vollbracht.

- Und deren Grandiosität besteht darin, dass zum ersten Mal ein Regent des riesigen, des bedeutendsten Staates der Welt, zum Schrecken der Priester aller Sorten, plötzlich aus dem künstlichen Informationsfeld herausbrach. Ohne groß zu überlegen ging er ruhig raus. Und folglich, er ging heraus aus der Kontrolle von Okkultisten. Ich hab’s jetzt verstanden: Man hält die Regenten immer unter Kontrolle. Ihre täglichen Aussagen, sogar die Stimmen-Intonationen und Gesichtsausdrücke werden scharf beobachtet. Ihre Taten werden korrigiert, indem man ihnen allerlei Information zuschiebt. Bush aber kam doch plötzlich aus diesem Feld heraus. Sie sind erschreckt. Sie probierten ihn auf die okkulte Weise zu holen. Na wie du sagtest, aus der Entfernung mit der Stimme zu diktieren. Doch weit gefehlt, sie holten ihn nicht! Du sagtest, erinnerst du dich? Du sagtest, dass die Natur, Fauna, Flora - eine natürliche Welt ist, - und sie lässt keine schädliche Einwirkungen auf den Menschen zu. Schützt den Menschen, wenn er in den Kontakt mit der Naturwelt kommt. Selber schafft sie.

- Ja. Das ist tatsächlich so.

- Georg Bush hat offensichtlich nicht die Pflanzenwelt auf seiner Ranch geschaffen. Aber er wählte selbst diesen Ort aus. Er verhielt sich mit Liebe dem gegenüber. Gegenüber der Natur, die sich dort befindet, das ist an vielen Fakten sichtbar. Sie - die Natur - reagierte auf seine Liebe. Sie antwortete ihm auf die gleiche Weise. Sie beschützte ihn genauso, wie die Pflanzenwelt eines Familienlandsitzes. Ist es möglich, Anastasia, wenn man nicht selbst pflanzt, und sie reagiert?

- Möglich. Manchmal reagiert sie, wenn ein Mensch sich innig und mit Liebe gegenüber der Umwelt verhält. In diesem Fall mit George Bush wurde das passiert.

- So. Und ich habe es verstanden. Der Präsident hielt sich auf seiner Ranch auf. Alle dachten: Er ist der Information entbehrt. Aber in der Tat verringerte sich der künstliche Informationsfluss der künstlichen Welt. Und der Fluss der natürlichen Information aus der Umwelt nahm zu. Der Präsident empfing sie über Rauschen des Laubes, Plätschern des Wassers, Singen der Vögel und Hauch des Windchens und überlegte. Analysierte! Dachte! Man wird sich bemühen diesen Fakt „wegzuwischen“, zu vergessen, nicht zu erwähnen. Umzuschalten. Das wird nicht gelingen! Er wird sowieso in die Geschichte der Jahrtausenden eingehen. Ich hab’s verstanden, Anastasia. Man kann viele kluge Reden halten. Viele Lieder und Gedichte schreiben, wie der biblische König Salomon. Man kann aber greller und überzeugender vorgehen, wie Bush es machte, und sagen damit der Welt: „Seht, Leute, ich bin reich, ich habe die höchste Macht über den stärksten Staat der Welt. Das alles aber ist nicht das Wichtigste für das menschliche Wesen. Menschliche Seele, ihr Göttliches Wesen hat anderes lieb: Nicht die künstlich erschaffene Welt, sondern die natürliche, von Gott geschaffen. Meine Ranch ist näher meiner Seele, als Gold und technokratische Errungenschaften. Und deswegen fahre ich auf die Ranch. Denkt, Leute, auch ihr über die Bestrebungen im eigenen Leben nach“! Der Präsident von Amerika hat die allerbeste, allerstärkste und überzeugendste Werbung für die Familienlandsitze gemacht, von denen du gesprochen hast. Der zukünftigen russischen Familienlandsitzen. Der ganzer Welt. Und wenn es dann die Menschen nicht begreifen, dann schläft die Menschheit tatsächlich. Oder fast alle Menschen befinden sich unter der Hypnose von jemand. Und deshalb quälen sie sich, sind krank, nehmen Drogen und kämpfen, tötend einander. Wenn die Menschheit nach deinen Worten, nach Bush’ Taten nicht aus der Hypnose herauskommt, dann ist eine Katastrophe nötig. Bush ist Präsident. Er ist am meisten informierte Mensch in unserer technokratischen Welt, weil er Zugang zur Information von Sonderdiensten hat, analytische Institute liefern ihm Information. Und er kennt die Information der natürlichen Welt. Er kann vergleichen, analysieren. Er hat verglichen und mit seiner Tat gezeigt... Stopp. Wieder ein unglaublicher Zufall. Nein, eine ganze Serie von Zufällen, wenn dies Zufälle sind. Du sagst, und dann geschieht es... Der Präsident von Russland wird am Anfang des neuen Jahrtausend den Gesetz über das Land erlassen: So dass man allen, jeder russischen Familie je ein Hektar Land kostenlos gibt.

Am einundzwanzigsten Februar 2001 wurde in allen Nachrichtenprogrammen im Fernsehen die Reportage über die Sitzung des Staatsrat unter dem Vorsitz Präsidenten von Russland W. W. Putin übertragen. Auf der Sitzung wurde die Bodenfrage behandelt. Das Privateigentum an den Boden, einschließlich auch an die landwirtschaftliche Flächen. Verschiedene Meinungen hatten die sich zum Rat versammelten Gouverneurs. Die Mehrheit der Regionalleiter - der Mitglieder des Staatsrates - erklärte sich bereit, das Land an Russlandsbürger ins Privateigentum zu übergeben.

Der Präsident, laut seiner Repliken, seiner Rede und dem, dass gerade er die Bodenfrage beim Rat stellte, ist auch für die Zuteilung des Bodens den Menschen in Privateigentum mit dem Recht zu vererben.

Das Ergebnis der Sitzung: Die Regierung wurde beauftragt bis zum Mai des Jahres 2002 ein Projekt der neuen Gesetzgebung vom Boden vorzubereiten und diese zur Prüfung bei Staatsduma einzureichen.

Gewiss, die Rede ist vom Verkauf, und nicht von kostenloser Zuteilung für die Familienlandsitze, und die landwirtschaftlichen Flächen werden nicht berührt, aber trotzdem, die offensichtliche Bewegung nach vorne ist spürbar.

Anastasia, ist das alles eine Kette von Zufällen oder du wirkst irgendwie auf die Menschen ein? Ja? Kannst du auch aus der Entfernung mit der Stimme kommandieren? Gewiss doch. Du kannst das. Und machst. Sprichst du mit ihnen?

- Wladimir, ich habe mit keinem Menschen, außer dir, und auch nur heute, am Telefon, aus der Entfernung gesprochen, wie du vermutet hast. Und ich werde niemals die Möglichkeit eines gewaltsamen Einflusses nutzen.

- Aber einmal, als ich in Moskau war, hörte ich deine Stimme, Anastasia. Du warst nicht in der Nähe, und deine Stimme lautete.

- Großväterchen, Wladimir, war damals neben dir.

Viele Leute können Gedanken, die im Raum existieren, auffangen. Das ist eine natürliche Fähigkeit des Menschen. Früher verfügten darüber alle Menschen, und daran gibt es nichts Schlechtes, weil es an der Gewalt fehlt. Aus der Entfernung kann ein Mensch mit seinem Strählchen-Gedanken den anderen Menschen berühren - ihn erwärmen und somit den Denkprozess beschleunigen. Einen Strählchen-Gedanken hat jeder Mensch, nur dessen Kraft ist unterschiedlich.

- Aber dein Strählchen ist doch sehr stark, hast du damit versucht die Menschen zu berühren?

- Ja. Ich werde aber nicht ihre Namen nennen.

- Warum?

- Die Berührung des Strählchens - ist nicht das Wichtigste für diese Menschen. Wichtig ist ihre Fähigkeit die Wirklichkeit wahrzunehmen.

- Gut, nenne die Namen nicht. Nur... Na so was! Weißt du, was ich gedacht habe? Grandios! Du kannst doch mit deinem Strählchen aus der Entfernung nicht nur erwärmen, sondern auch verbrennen. Sogar ein Stein in Staub verwandeln. Du hast doch das einmal gezeigt. Dann verbrenne diejenigen, wer die Terrorakten vorbereitet. Verbrenne die Priester, ja überhaupt das ganze Teufelspakt. Du hast doch gesagt. Ich erinnere mich, ich hab’ geschrieben: „Verbrenne mit dem Strahl in einem Augenblick, das Dunkel der Jahrhundertpostulaten. Steht nicht zwischen Gott und Menschen...“ Na und so weiter. Erinnerst du dich an diese deine Worte?

- Ja, ich erinnere mich.

- Na was zögerst du noch? Warum verbrennst sie nicht? Hast doch gesagt.

- Ich sprach von Postulaten. Ich werde mich aber niemals wagen, mit dem Strählchen Menschen zu verbrennen.

- Sogar die Hauptorganisatoren von Terrorakten?

- Sogar die.

- Warum?

- Denk mal selbst nach, was du sagst, Wladimir.

- Was gibt’s hier zu denken? Allen ist es klar, die Organisatoren von Terrorakten und ihre Handlanger soll man umgehend vernichten. Damit sind schon die Armeen verschiedener Staaten beauftragt. Spezialeinheiten. Menschen sterben.

- Ihre Bemühungen sind vergeblich. Die wahren Organisatoren werden sie nicht finden und nicht vernichten. Auf diese Weise schaffen sie es nicht, Terrorakten zu beenden.

- Ja um so mehr. Wenn du in einem Augenblick berechnen und verbrennen kannst sowohl die Hauptorganisatoren, als auch ihre Mithelfer, dann mach’ das. Verbrenne!

- Wladimiir, kannst du noch mal denken und feststellen, wer die Mithelfer der Hauptorganisatoren sind, und wie viele es sind?

- Na überlegen, kann man, gewiss. Nur werde ich sie kaum feststellen. Wenn du das weißt, sag’ es, nenn’ ihre Namen.

- Gut. Unter den Mithelfern der Terroristen bist ach du, Wladimir, deine Nachbarn, Freunde, Bekannten.

- Was? Was sagst du, Anastasia? Über mich, ja auch über meine Freunde weiß ich absolut genau - wir sind keine Mithelfer.

- Die Lebensweise der Mehrheit der Menschen, Wladimir, ist der Boden, der den Terror, die Krankheiten, allerlei Kataklysmen aufzieht. Ist denn jener, der in einer Fabrik arbeitet, die Gewähre und Patrone dazu produziert, kein Mithelfer der Morde?

- Jene, die Waffen produzieren, sind, möglicherweise, auch Mithelfer. Aber du hast von mir gesprochen. Und ich arbeite dort nicht, wo man Waffen herstellt.

- Aber du rauchst, Wladimir.

- Na und. Was hat nun das damit zu tun?

- Das Rauchen ist schädlich, demzufolge, terrorisierst du deinen eigenen Körper.

- Eigenen?.. Aber die Rede ist von anderem...

- Wozu denn gleich von anderem sprechen. Möge jeder seine Lebensweise aufmerksam analysieren. Besonders jene, die in Städten leben. Wissen denn die Autofahrer nicht, mit welch einem tödlichen Gas verseucht ihr Auto Luft? Wissen denn nicht die Bewohner großer Häusern, die in eine Menge Wohnungen geteilt sind, dass in diesen Wohnungen es schädlich und gefährlich zu leben ist? Die Lebensaufbau der großen Städten ist auf die Vernichtung des Menschen gerichtet, auf das Desorientieren des Menschen in Bezug auf den natürlichen Raum. Die Mehrheit der Menschen, die auf diese Weise leben, sind ja die Mithelfer des Terrorismus.

- Angenommen. Aber jetzt beginnen es viele zu begreifen, haben vor ihre Lebensweise zu ändern. Hilf doch den Menschen, verbrenne mit deinem Strahl die Hauptorganisatoren des Terrors.

- Wladimir, um deine Bitte zu erfüllen, muss ich durch das Strählchen viel von böser Energie lenken, die fähig ist den Menschen zu vernichten.

- Na und was? Genauso mach’ das. Denn dieser Mensch - ist Hauptorganisator der Terrorakten.

- Ich verstehe. Aber bevor ich die boshafte Energie auf den anderen lenke, muss ich mich konzentrieren und in mir einen großen Umfang dieser Energie erzeugen. Dann kann diese Energie wieder bei mir einziehen oder sich bei den anderen teilweise auflösen. Der Oberpriester wird von mir vernichtet, doch sein Programm setzt weiter seine Taten fort. Und die Bosheit wird einen anderen Priester finden, und er wird noch stärker sein als der Vernichtete. Begreife, Wladimir, der Terrorismus, die Morde und Raube sind viele Tausende Jahre alt. In Ägypten wurde ein Pharao von Priestern deshalb vergiftet, weil er sich ihren Taten zu widersetzen versuchte. Als die Wissenschaftler seinen Grab in jüngsten Jahrhundert entdeckten, stellten sie fest, dass Tutanchamun nur achtzehn Jahre alt war. Aus der Bibel kennst du vom Krieg der Priester. Erinnere dich selbst, was das Alte Testament darüber sagt. Bevor die Juden aus Ägypten hinausgingen, stritten sich die Priester miteinander. Der Priester Mose bat um ungeteilte Macht über die Juden, aber die anderen Priester wollten nicht seine Bitte erfüllen, und dann kamen die Heuschrecken auf die Felder von Ägypten. Dann war das Massensterben der Kinder. Menschen und Vieh erfasste eine Menge Krankheiten. Und der Pharao ließ die Juden ziehen. Erschreckt gaben ihnen die Ägyptens Bewohner ihre Vieh, Waffen, und Gold, und Silber.

Im Alten Testament heißt es, dass Gott solche Taten in Ägypten schaffte.

Sind denn möglich solche Taten bei Gott? Natürlich, unmöglich. Gott schafft das Leben glücklich für alle. Die Terrorakten aber erzeugten in Ägypten Priester, als sie die Macht untereinander teilten. Und beschuldigten den Gott in ihren Missetaten. Noch, Wladimir, erinnere dich, wie man Jesus kreuzigte. Wer war neben ihm, dem Gekreuzigten, auf den Nachbarkreuzen? Die Räuber! So Neue spricht das Testament. Und das war vor mehr als zwei Tausend Jahren. Aber auch damals geschahen unter Menschen Raube. Die Räuber wurden hingerichtet. Aber mit welchem Ergebnis? Die Raube geschehen auch heute. Mit jedem Tag gibt es immer mehr Raube. Warum? Jahrtausende in Hast verlebend, sind sich die Menschen nicht bewusst, dass man das Böse nicht mit Bösem bekämpfen darf. Das Böse nimmt nur zu im solchen Kampf. Deshalb nun, Wladimir, schaffe ich es nicht, aufs Böse mit Bosheit zu antworten.

- Kannst nicht, also, oder willst nicht, na, im Allgemeinen, ist es unwichtig. Wenn du sprichst, Anastasia, sind deine Beweise gewichtig. Tatsächlich, die Menschheit hat es nicht geschafft während der Jahrtausenden das Banditentum zu bekämpfen. Mag sein, man bekämpfte es mit falschen Methoden. Sieht man aber die heutige Situation in der Welt an, so kommt in den Kopf nichts anderes, als die Terroristen mit Militärmacht niederzuschlagen. Ein solcher Ausdruck lautet jetzt immer öfter: „Religiöser Extremismus.“ Hast du davon gehört?

- Ja.

- Und man sagt noch: „Islamischer religiöser Extremismus.“ Der ist der stärkste von allen religiösen Extremismen, so sagt man.

- Ja, das sagt man.

- Was soll man denn tun? Verbreitet sich doch die islamische Religion, ich hörte das, schneller als andere. Es gibt Moslems unter meinen Bekannten, und die sind keine schlechten Leute, aber auf der anderen Seite, unter den Islamisten gibt es auch Extremisten. Sie verüben Terrorakte in großen Ausmaßen. Und außer der Militärkraft wie soll man sie bekämpfen?

- Vor allem, nicht lügen.

- Wem nicht lügen?

- Sich selbst.

- Wie das?

- Verstehst du, Wladimir, du hast von dem religiösen Extremismus der Moslems gehört. Viele Menschen wurden als Terroristen genannt. Nicht nur du weißt das, man verbreitet verstärkt diese Botschaft in der Welt. Es ist nicht schwer diesen Gedanken vielen zu suggerieren, wenn die Terrorakten tatsächlich stattfinden und die Moslems daran beteiligt sind. Aber, indem man über den moslemischen Terrorismus spricht, wird der andere gewichtige Argument verschwiegen.

- Welcher?

- Diejenige, die Terroristen und Extremisten genannt werden, meinen, dass gerade sie den Terror aufzuhalten versuchen, ihr Volk von der Plage zu retten. Und ihre Argumente sind gewichtig. Sie meinen, dass sie die ganze Welt von der Pest retten, die westliche, nichtmoslemische Welt mit hineinbringt.

- Du hast gesagt, ihre Argumente seien gewichtig. Ich habe aber überhaupt nichts von ihren Argumenten gehört. Wenn du weißt, erzähle das.

- Ja, ich werde erzählen. Und du probiere zu urteilen aus, dann sag’, wer von zwei sich bekämpfenden Seiten Recht hat. Etwa folgendes dem Sinne nach sagen die geistige Lehrer ihrer Gemeinde aus Moslems: „Schaut, Leute, schaut, was uns die Ungläubige bringen. Die Welt des Westens verkommt im Verderbnis, in Unzucht. Ihre furchtbare Krankheiten wollen sie auch unseren Kinder impfen. Allahs Krieger müssen die Invasion von Ungläubigen aufhalten.

- Warte, Anastasia, es sind doch einfach Worte, wo sind ihre Argumente?

- Sie führen Fakten an, die davon mitteilen, dass in den Staaten des Westens, in nichtmoslemischen Ländern gedeihen Inzucht und Prostitution, und Knabenschändung. Ereignen sich die Raube. Und mit jedem Tag nehmen immer mehr Menschen Drogen ein. Und furchtbare Krankheiten - Aids, zum Beispiel, und Trunksucht - können sie nicht aufhalten.

- Und bei denen, nun, in moslemischen Staaten, gibt es denn das alles nicht?

- Wladimir, in der moslemischen Welt, den moslemischen Staaten, gibt ist viel weniger Säufer und Raucher. Unermesslich weniger gibt es Aidskranken. Die Kindergeburtsrate sinkt bei ihnen nicht und im Vergleich mit anderen Staaten gibt es viel weniger Ehebrüche.

- Es ergibt sich dann, die beide Seiten sind davon überzeugt, dass sie für rechte Seite kämpfen?

- Ja.

- Und was ist denn in der Zukunft?

- Die Priester meinen, dass sie alles getan haben, so dass ein Krieg von größerem Ausmaß beginnt. Die westlichen Staaten sich vereinigten, die Christen im Einvernehmen gingen auf die moslemische Welt. Die Kräfte werden aber ungleich sein: Die Moslems haben keine modernen Waffen. Dann, zusehend, wie ihre Glaubensgenossen sterben, beginnen sie Tausende Terroristen vorzubereiten, um zum Aufhalten zwingen die westliche Welt. Der Krieg wird beginnen, doch er wird aufgehalten, man wird seine Entfaltung nicht zulassen.

- Wer?

- Deine Leser. Es formiert sich bei ihnen eine neue Weltanschauung, verschieden von der, die in den letzten Jahrtausenden war. Die schaffen jetzt in ihren Träumen. Wenn die Träume sich in der Realität zu verwirklichen beginnen, werden alle Krankheiten und Kriege zurücktreten.

- Du meinst solches wird geschehen, wann die Aufbau von Familienlandsitzen beginnt? Welche Beziehung aber haben die zur Einstellung von Konflikten, religiösen Konfrontation über die ganze Welt?

- Die frohe Botschaft von ihnen wird sich in der Welt ausbreiten. Die Menschen ganzer Erde werden die hypnotische Gefangenschaft durchschauen, aus dem tausendjährigen Schlaf erwachen. Sie werden ihre Lebensweise ändern und begeistert auf der ganzen Erde Göttliche Welt aufbauen.

- Gewiss, wenn solches zu geschehen beginnt, ja noch allerorts, wird sich die Welt tatsächlich ändern. Ich weiß, Anastasia, du träumst davon. Du glaubst an deinen Traum und wirst den nie verraten. Und viele Leute haben deine Idee, die mit den Familienlandsitzen verbunden ist, verstanden. Diese Menschen beginnen tatsächlich zu handeln. Aber du, Anastasia, weißt nicht alles.

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