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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre

Re: IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE

Gepostet von: Johannes Raphael Roßmanith
Datum: 5 Oktober 2005

Als Antwort zu: IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE (Josef)


> AN JUDEN, CRISTEN UND NICHT NUR

> Wendend mich an Juden und Christen, hoffe ich auf Verständnis wenigstens
> eines Teils der Anhänger dieser zwei sich gegenseitig ausschließenden
> Ideologien. Es ist mir verständlich, dass sich bei weitem nicht alle dem
> Ziel bewusst sind, wegen dem ich gezwungen war, dieses Thema zu berühren.

> Kaum war das Thema Hebräer und Christen in meinem vorigen Buch erwähnt,
> als folgten einige Beleidigungen.

> Obwohl das Wesen der Aussagen von Anastasia verfolgt das Einzige - Licht
> an die Ursachen von Konflikten zwischen den Völkern zu bringen.
> Konflikten, die im Laufe von fünf Jahrtausenden nicht aufhören.

> Als ich an diesem Buch arbeitete, sagte der gesunde Verstand vor, dass es
> besser wäre, das hebräische Thema und Christentum nicht zu berühren. Wozu
> ein Teil der Leser reizen und, mehr noch, gegen sich stimmen? Und
> nichtsdestoweniger, über bestimmte Information verfügend, halte ich mich
> nicht zu berechtigt, diese zu verheimlichen, wie sehr auch sie jemandem
> unangenehm scheinen mag.

> Anführend die Information über hebräische Pogroms, die schon mehrere
> Jahrtausende dauern, erwähnte ich nur historische Fakten, so gut ich
> konnte, bemühte ich mich die beschriebenen Umstände nicht zu kommentieren
> und ihnen keine subjektive Bewertung zu geben.

> Das Ziel ist einzig - zu versuchen, den anstehenden großräumigen Pogrom
> der Hebräer gleich in mehreren Staaten abzuwenden.

> Dieser Pogrom kann an seinen Maßstäben bedeutend größer sein, als jener,
> der zur Zeiten Hitlerdeutschland angestellt worden war. Er ist fast
> unvermeidlich. Den abzuwenden kann ein Einziges - genügendes Maß an
> Verständnis von Ursachen der vorangegangenen Pogroms und entsprechende
> Handlungen an Beseitigung dieser Ursachen.

> Ich werde mich bemühen, nicht auf die Behauptungen der Einsiedler der
> sibirischen Taiga - Anastasia und ihres Großväterchen - zurückzugreifen,
> obwohl für mich persönlich werden sie mit jedem Jahr immer gewichtiger.

> Für andere können sie bloß als eine Erfindung scheinen. Ich werde
> versuchen, Beweise aus Fakten zusammenzustellen, die allen bekannt sind,
> oder aus solchen, an deren Existenz sich jeder nach Wunsch überzeugen
> kann.

> Also, wie es aus den historischen Quellen bekannt ist, begannen die
> Pogroms der Hebräer seit Zeiten der ägyptischen Pharaos. In der letzten
> Jahrtausend ereigneten sie sich mit einer Periodizität von ungefähr ein
> Mal in hundert Jahren. Sie ereigneten sich in verschiedenen, die zu jener
> Zeit christlich wurden, Staaten. Und mit jedem Jahrhundert wurden sie
> immer großräumiger. Die letzte großräumige Aktion der Vernichtung von
> Hebräern war von Hitlerdeutschland in Jahren 1939-1945 verrichtet worden.
> Man verbrannte Hebräer in Öfen der Konzentrationslager, erschoss sie,
> vergiftete mit Gas. Nach unterschiedlichen Angaben, in dieser Periode
> waren etwa sechs Millionen Hebräer vernichtet.

> Die Periodizität der sich wiederholenden Ereignissen, die mit Vernichtung
> der Hebräer durch Völker verschiedener Staaten schon im Laufe von
> Jahrtausenden zusammenhängen, spricht klar und überzeugend von Existenz
> einiger gewissen Ursachen, die diese Ereignisse hervorrufen. Doch jemand
> ist bestrebt, gerade die wahren Ursachen sorgfältig zu maskieren.

> Die Massenmedien - Presse, Radio und Fernsehen - bemühen sich, dieses
> schärfste Thema nicht zu berühren. Allein nur eine Anspielung auf solches
> Thema in Massenmedien bewertet man als Entfachen der Nationalfeindschaft.

> In der Tat kann einem Entfachen der Nationalfeindschaft, eher, das
> Verschweigen von heiklen und Gesellschaft aufregenden Fragen dienen.

> Und dass die hebräische Frage Gesellschaft aufregt, bezeugt eine Menge
> Fakten.

> Viele kennen den öffentlichen Auftritt eines Russlandsgeneral,
> Abgeordneten des Staatsduma, der von Tribüne einer Kundgebung erklärte,
> wenn man kurz sagt: "Weg mit allen Juden aus Russland."

> Eine Reihe von Staatsdumaabgeordneten verurteilte den General. In der
> Presse gab man ihm, natürlich, kein Wort. Eine Polemik mit ihm begann
> niemand. Warum? Mag sein, dieser General ist ein einziger in Russland, der
> sich an solche Meinung festhält, lohnt es sich nun, die kostbare Sendezeit
> an Streit der ganzer Gesellschaft mit einem Menschen zu verschwenden?

> Ich wage zu behaupten, dass er nicht allein ist. Es sind viele sowohl
> unter Generals, als auch unter Beamten, und unter Jugend.

> Die Anzahl der Menschen, die meinen, dass alle Not von Juden komme,
> wächst von Tag zu Tag. Das Schweigen der Presse ermöglicht es der
> kritischen Masse, sich anzusammeln. Ich führe nun Zahlen an, die mehr als
> ausdrucksvoll davon zeugen.

> Ab 1992 waren in Russland über fünfzig Bücher, die Hebräer entlarven, von
> verschiedenen Verlagen herausgegeben. Diese recht seriöse Zahl enthält
> nicht Hunderte von Selbstverlagsmaterialien, zahlreiche Zeitungen und
> Zeitschriften.

> Diese Ausgaben liegen nicht auf den Ladentheken, verstauben nicht in
> Bücherlager. Sie verbreiten sich von Hand zu Hand. Viele davon werden, wie
> man so sagt, in Stücke gelesen. Diese Ausgaben sind gefragt. Und dass man
> die Frage, die eine Menge von Menschen bewegt, nicht in der Presse
> erörtert, wird von diesen Menschen einfach bewertet - "die ganze
> Presse ist in den Händen von Juden." Argumente dieser Leute sind
> solche, dass es einem unvorbereiteten Menschen schwer ist, mit ihnen zu
> streiten.

> * * *

> Ins Abteil des Zuges, mit dem ich von Sankt-Petersburg nach Moskau
> zurückkehrte, kamen zwei Männer und ein junges Mädchen herein. Die Männer
> waren in Hemde von dunkler Farbe angezogen, mit breiten Offiziersgürteln
> umgebunden. Allem Anschein nach müde von irgendwelchen stürmischen
> Ereignissen, legten sie sich auf obere Liegebänke hin, um sich zu erholen.

> Mit dem Mädchen, die auch streng angezogen war, kam ich ins Gespräch. Es
> klärte sich: Sie kehren heim von einem Kongress, wie sie sich äußerte,
> "der patriotischen Kräfte Russlands."

> - Welche Aufgaben hatte denn Euer Kongress? - fragte ich das Mädchen.

> - Kampf mit dem Weltjudentum - antwortete sie stolz.

> - Wie können Sie kämpfen, sich in Russland befindend, mit jemand, zum
> Beispiel, in Europa, Amerika?

> - Unsere Anhänger gibt es sowohl in Europa, als auch in Amerika. Nicht
> mit allen ist ein Kontakt in Gang gebracht, aber wir kennen viele
> Bewegungen, die unsere Meinungen teilen. Bald werden sich gegen
> Weltjudentum Patrioten verschiedener Staaten vereinigen.

> Das Mädchen sprach redselig und mutig, sie führte entweder im Auftrag,
> oder nach eigener Initiative die Rolle eines Agitators ihrer, wie sie
> überzeugt war, "patriotischen" Bewegung aus.

> Ich fragte das Mädchen:

> - Sagen Sie, und persönlich Ihnen haben die Hebräer wenigstens irgendwie
> geschadet?

> - Freilich haben sie geschadet. Wegen ihnen bin ich gezwungen zu leben in
> einem armen und dreckigen Staat, das vor dem Westen katzbuckelt, das seine
> Speisereste aufisst.

> - Und warum halten Sie Hebräer für Ursache der Misserfolge im Staat?

> - Ja deshalb, dass ihr Handlungsprogramm so besonders ist. Betrügen,
> bestehlen ein Land, dann anderes, drittes. Und wenn das erste auf die
> Beine kommt, wieder es beklauen. Sie halten uns doch nicht für Menschen.
> Da lesen Sie mal, was hier geschrieben steht. Das ist ein Auszug einiger
> Zitaten aus ihrem Talmud. - Sie reichte mir ein dünnes Broschürchen, auf
> einer bestimmten Stelle es geöffnet, und ich begann zu lesen.

> Ich werde nicht diese Zitaten anführen, weil damals, zur Zeit des
> Gesprächs, hatte ich es schwer, zu beurteilen, inwiefern sie dem Gesagten
> im Talmud entsprächen. Doch dass man, laut dem Alten Testament, den
> Hebräern vorschlägt, sich für ausgewähltes Volk zu halten, war mir
> bekannt. Es handelt sich um anderes. Überrascht von den wütenden
> Aggressivität der jungen "Patriotin", dachte ich, dass es
> letzten Endes nötig ist, der Wahrheit ins Auge zu schauen.

> Die Ursachen der unaufhörlichen Konflikten innerhalb vieler Staaten
> liegen in Existenz zur einer und derselben Zeit in einer und derselben
> Gesellschaft zweier einander ausschließenden Religionen-Ideologien.

> Lasst uns mal überlegen, was ist eine Religion? Es ist, vor allem, eine
> Ideologie, die einen bestimmten Menschentyp formiert, ihn in ein
> bestimmtes Programm des Handelns einschließend.

> Religion, im gegebenem Fall des hebräischen Volkes, definiert dieses Volk
> wie einziges von Gott erwählt und konkretisiert sogar, reglamentiert
> dessen Taten in Bezug auf andere Völker.

> Im Christentum wird gesagt: Der Mensch-Christ sei ein Sklave und nur nach
> dem irdischen Leben werde für einige möglich sein, sich im Paradies zu
> erholen. Für Reiche sei es schwer, ins Paradies zu kommen. Es sei nötig,
> seinen Nächsten zu lieben und eigenes Gut mit ihm zu teilen.

> Im Talmud heißt es: "Alles ist dein", in der Bibel - "Gib
> alles ab." Eine gute Kombination. Diese zwei sich einander
> ausschließenden Ideologien, wie es uns bekannt ist, kamen aus einem Punkt
> heraus, aus dem Israel. Das bedeutet aber nicht, dass deren Entwickler
> gerade Hebräer sind. Wichtig ist ganz anderes - die Unvermeidlichkeit des
> Konfliktes.

> Dass ein Konflikt zwischen den Anhängern zweier Ideologien unausweichlich
> ist, kann man am Verhalten selbst kleiner Kinder gut nachspüren. Würden
> wir einem Kind sagen, dass alle Spielzeuge, die es erblickt, nur ihm
> allein gehören, und einem anderen suggerieren, dass es die Spielzeuge, die
> ihm gehören, abgeben müsse, falls sie jemand braucht, was wird geschehen?

> Das Kind, mag sein, erklärt sich ja ein, zwei Mal einverstanden, das
> eigene Spielzeug abzugeben, erlebt aber nun bestimmt keine Liebe zu dem,
> der es ihm wegnimmt. Dann bekommt es Lust, sich wenigstens doch etwas
> zurückzuholen, streckt Händchen aus, doch man gibt ihm nichts. Im
> Endergebnis wird es weinen oder versuchen, Kraft anzuwenden.

> Es stellt sich heraus, dass mit Hilfe von zwei verschiedenen Ideologien
> ein Konflikt sogar zwischen den in Zukunft geborenen Kindern
> vorherbestimmt ist.

> Die Nationalität hat in diesem Fall absolut keine Bedeutung.

> Wenn man alle Hebräer zu Christen machen würde, und alle slawische Völker
> zu Hebräer, würden dieselben Konflikte stattfinden.

> Nicht unterschiedliche Nationalitäten kämpfen ständig miteinander,
> sondern verschiedene Ideologien, die Nationalitäten "ausnutzen"!

> Wir hatten mehrmals eine Gelegenheit, selbst von sehr kultivierten und
> aufgeklärten Menschen von Notwendigkeit eines toleranten Verhaltens
> gegenüber verschiedene Glaubensbekenntnisse zu hören. Die Staatsduma
> verabschiedete ein Gesetz, dass jene bestraft, wer nationale und religiöse
> Feindschaft schürt. Im Fernsehen sehen wir, wie die Führer von
> unterschiedlichen geistigen Konfessionen auf weltlichen
> Regierungsempfängen anwesend sind.

> Es scheint, alles sei gut, intelligent und richtig. Aber der Extremismus
> wird davon ganz und gar nicht geringer. Und man zeigt uns verminte Plakate
> mit Aufschrift "Schlag sie!", und wir hören Information von
> Explosionen bei öffentlichen Einrichtungen...

> Ja was ist denn die Sache? Alles sehr einfach. Allein mit schönen Worten
> und Aufrufen ist es unmöglich, die Situation zu ändern.

> Mehr noch, sie wird nicht nur damit verstärkt, sie maskiert sich
> geschickt hinter diesen Worten. Verbirgt sich, um zur Stunde "x"
> den Staat zu sprengen, zu vernichten.

> * * *

> "Lasst uns tolerant zu allen Glaubensbekenntnissen verhalten."
> Wohlan. Ich, zum Beispiel, wie, ich denke, auch viele Leute, bin nicht
> gegen ein tolerantes Verhalten.

> Was ergibt sich aber dabei mit den Glaubensbekenntnissen selbst?
> Folgendes. Jedes von ihnen ist mit allen Kräften bestrebt, so schnell es
> geht eine große Kraft zu gewinnen, so viele Anhänger wie möglich auf
> eigene Seite zu ziehen. Im Ergebnis, meinend, dass man genügend feste
> Positionen erobert habe, ziehen beide Ideologien unumgänglich in einen
> Kampf ein. Davon zeugt deutlich die Geschichte von endlosen Konflikten.
> Doch die Menschheit, gleichsam kodiert, tritt weiter im Laufe von einer
> Menge Jahrhunderten auf eine und dieselbe Harke.

> Wussten davon Priester - die Gründer zweier Ideologien? Die konnten es
> nicht ohne zu wissen, jene, die fähig sind, den psychologischen Einfluss
> auf Millionen von Menschen verschiedener Staaten auszuüben. Jene, die
> fähig sind, Leute so zu kodieren.

> Wollten sie tatsächlich das hebräische Volk beglücken, indem sie vom
> deren Auserwähltsein sprachen? Die Geschichte zeigt, dass das Ziel völlig
> anders war. Im Laufe von Jahrhunderten nutzt man das hebräische Volk wie
> eine Wechselkarte, wie einen Sündebock, wie einen Schild, der es den
> Menschen unmöglich macht, die Aufmerksamkeit auf jene zu lenken, die ihr
> "eigenes Spiel spielen", benutzend sowohl Juden, als auch
> Christen wie Bauer in einer unkomplizierten Partie. Sowohl jenen als auch
> den anderen bringt diese Kodierung allein nur Leiden.

> Urteilt selbst, wohin sich jetzt alles bewegt. In der Welt sammelt sich
> stets mehr Aggressionsenergie. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina
> dauert fort. Nutzend Militärtechnik und Unterstützung von den USA kann
> Israel Palästinenser okkupieren und zwingen, dass sie sich ihren
> Forderungen fügen. Das wird jedoch gar nicht eine Entstehung gegenseitiger
> Achtung zweier in Nachbarschaft lebenden Völker bedeuten. Alles umgekehrt,
> die Menge der aggressiven Energie in Bezug auf die Hebräer wird in der
> ganzen muslimischen Welt krass zunehmen. Diese Energie wird sich unbedingt
> äußern, bis hin zu unaufhörlichen Terrorakten auf dem Territorium von
> Israel, USA. Es handelt sich aber nicht nur um einen direkten
> Israel-palästinensischen Konflikt.

> Für viele Menschen, die auf dem Planeten leben, wird immer
> offensichtlicher die ausweglose Lage des Entwicklungsweges irdischer
> Zivilisation.

> Aids, Drogensucht, Kriminalität, Technokatastrophen verschlingen
> Menschen. Eine überwältigende Anzahl von Menschen sind der Möglichkeit
> beraubt, zu sich Nahrung zu nehmen, die für Gesundheit unschädlich ist,
> reines, und kein verschmutztes Wasser zu trinken, reine, und keine
> verderbliche Luft einzuatmen.

> Und was wenn bei diesen Massen Information von der wahren Ursache der
> sozialen und technogenen Kataklysmen auftaucht? Leader erscheinen, die
> ihnen wahre Schuldiger an der niederdrückenden planetarischen Situation
> nennen, ihr Spiel, ihre Ziele, Aufgaben enträtseln werden?

> Das, gerade das befürchten die Weltideologien. Deswegen, sich bemühend,
> den Zorn des ganzen Volkes an ihre eigene Adresse nicht zuzulassen, werfen
> sie stets dieselbe bewehrte Karte hinzu - Hebräer. Es heißt, sie seien an
> allem schuld - hetz sie. Die Massen stürzen sich im Zorn wahllos auf alle
> Hebräer. So war es schon mehrmals in den Jahrhunderten. Sie stürzen sich,
> meinend, dass sie das Böse liquidieren. In der Tat aber "lassen den
> Dampf aus sich ab."

> IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE

> Die Erzählung von Anastasias Großväterchen überraschte mich durch ihre
> Ungewöhnlichkeit und Einfachheit der Beweisen des Ungewöhnliches. Später
> verglich ich seine Schlussfolgerungen mit anderen Quellen und war sehr
> erstaunt von der Übereinstimmung der Fakten. Fakten, die das logische
> Denken zu bestimmten Schlussfolgerungen führten. Auch in meiner weiteren
> Erzählung werde ich mich bemühen, die Schlussfolgerungen von Anastasias
> Großväterchen mit anderen Quellen zu verbinden.

> In Jahren 30-100 unserer Zeitrechnung begannen die Kleingruppen von
> gläubigen Hebräer und Ungläubigen, die sowohl in Israel (Palästina), als
> auch innerhalb des Römischen Imperiums lebten, sich in einen selbständigen
> Strom im Innern des Judentums zu vereinigen - es entstand eine kleine
> christliche Gemeinde aus Menschen, die hoch und heilig an Jesus Christus'
> Vermächtnis und Seine baldige Auferstehung glaubten.

> Dieser Fakt wird von einer Menge historischen Monografien bestätigt,
> darunter auch von der Bibel selbst.

> Mit einem Wort, der Fakt, dass die mächtige christliche Lehre mit
> Versammlungen einer kleinen jüdischen Gemeinde begonnen hatte, ist
> bestätigt.

> Lasst uns nun jetzt versuchen festzustellen, auf welche Art und Weise die
> Lehre dieser kleinen Gemeinde plötzlich ins Römische Imperium, jetzige
> Europa und Russland eingedrungen ist?

> Woher überhaupt wurde davon einer Menge Staaten bekannt? Wenn sogar im
> Israel selbst nur wenige davon wussten?

> Nach Worten des Großväterchen von Anastasia erblickten Priester, die die
> Juden jener Zeit leiteten, dass bei einer bestimmten Endbearbeitung, und
> genauer, einer Umarbeitung der christlichen Lehre, vermag sie einen
> Sklavenmenschentyp formieren, den man leicht verwalten kann. Dieser Typ
> schaltet teilweise oder fast völlig das eigene logische Denken aus, und
> der Mensch beginnt daran zu glauben, was ihm Geistlichen oder noch jemand
> sagen. Genauer - es formiert sich ein Mensch-Biorobot, der sich leiten
> lässt vom Programm, das man ihm vorgegeben hat.

> (Mensch-Biorobot, - es ist ein Mensch, der sich einverstanden erklärt
> hat, natürlich nicht ganz freiwillig, sondern unter Einwirkung eines
> speziellen okkulten Programms, an irreale Welt zu glauben. Und weil die
> irreale Welt von jemand und mit einem bestimmten Ziel aufgebaut wird, so
> behauptet dieser Jemand, das er die Gesetze der irrealen Welt kenne und
> fordert von dem Menschen, dass er sich ihnen füge. Und faktisch macht er
> den Menschen von sich persönlich abhängig.)

> Weiter, von den Priestern des Judentums, die damals nicht nur über
> Kenntnisse verfügten, sondern auch über praktische Erfahrung der
> Einführung in die Massen solcher Typen von Lehren, die sie brauchten,
> wurden Hunderte von Prediger aus der Zahl von Christen vorbereitet, mit
> Geld ausgestattet und in verschiedene Länder geschickt, um die nötige
> Lehre einzuführen.

> Als indirekter Beweis eines solchen Faktes dient folgendes.

> Am Ende des zweiten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung entwickelten nun
> plötzlich die hebräischen christlichen Gemeinden eine umfassendste
> Missionartätigkeit in verschiedenen Staaten. Und dieser Tätigkeit ging
> voran eine verstärkte Evangelisation (Ausgabe und Verlegen der
> christlichen jüdischen Bibel).

> Es ist allen wunderschön bekannt, dass eine Buchauflage auch heute noch
> Geld erfordert. In altertümlichen Zeiten erforderte die Herstellung jedes
> Buches nicht einfach Geld, sondern großes Geld. Nicht wenige Mittel waren
> auch für eine Reise in andere Staaten erforderlich. Solche Reisen konnten
> sich Kaufmänner oder vermögende vornehme Leute erlauben.

> Ja auf welche Art verwirklichte nun so eine aufwendige und großräumige
> Operation eine Gemeinde, zu der vorzugsweise Landbewohner gehörten?

> Gewiss doch, sie hatten eine qualifizierte theoretische Vorbereitung und
> so manche Finanzierung erhalten. Aufmerksamkeit ihnen gegenüber von der
> Seite der Priesterschaft, moralische und materielle Unterstützung machten
> aus einem gewöhnliche gläubigen Bauer einen Fanatiker.

> Stellt euch nur einen israelischen Landmann vor, dem man auf einmal sagt:
> "Wir sehen in dir einen großen Missionar und Prediger. Du lernst noch
> ein wenig, bekommst Geld und wirst das Volk lehren, aber... Aber nicht in
> unserem Land. Du muss in andere Länder gehen."

> Und sie lernten dazu, bekamen Geld und gingen los. Gingen über
> verschiedene Staaten. Und was ist im Endergebnis? Hatten sie Erfolg?
> Keineswegs. Die Bevölkerung aller Staaten lehnte die hebräischer Prediger
> ab. Ja nicht einfach lehnte ab, man hörte ihnen anfangs zu, dann wurden
> sie gebeten, sich zu entfernen, besonders Aufdringliche schlug man, hetzte
> mit Hunden.

> Davon zeugen zahlreiche Geschichtsfakten des Römischen Imperiums, wo
> Hauptkräfte der Prediger hin geschickt wurden.

> Als Ergebnis der großräumigen Aktion war lediglich Organisation in einer
> Reihe Orten des Römischen Imperiums eines Netzes von christlichen
> Gemeinden. Sie hatten aber gar keinen Einfluss auf die Grundlagen der
> traditionellen Glaubensbekenntnissen.

> Das Alte Rom war heidnisch, und so blieb es auch. Diese Sekten übten auch
> auf das politische Leben des Imperiums gar keinen Einfluss aus, und auf
> die Formierung eines Menschen neues Typs, eines Sklaven-Bioroboten, von
> dem die Priester träumten.

> Die Imperatoren des Roms beachteten die Prediger der ersten Welle nicht.

> Imperator Nero, der sich ruhig gegenüber verschiedene religiöse
> heidnische Glauben verhielt, mochte nur die Christen nicht. Imperatoren
> Decius (249-251), Diokletian (284-285) und Galerius (305-311) - einer
> deren Hauptverfolger - jagten Christen aus ihren Territorien.

> Erfolg erzielten nur die Prediger der zweiten Welle. Die Prediger der
> zweiten Welle waren keine Fanatiker des Glaubens mehr. Die Priester hatten
> sie auf solche Weise vorbereitet, dass, einerseits, sie schön vom Glauben
> sprechen konnten, andererseits - über Kenntnisse der Psychologen
> verfügten, einen Menschen zu beeinflussen vermochten, benutzend seine
> Bestrebungen in eigenen Zielen.

> Die Aufgabe der Prediger der zweiten Welle war, ausschließlich auf
> Regenten einzuwirken. Den Regenten davon zu überzeugen, dass der
> christliche Glaube seine Macht befestigen, ewig machen werde, der Staat
> werde völlig lenkbar, unter Kontrolle stehen und gedeihen.

> Mit diesem Ziel nun waren die Doktrinen eingeführt: "Jegliche Macht
> kommt von Gott", "Ein Regent ist Statthalter Gottes auf
> Erden."

> Eine Beichte erlaubte es, Gedanken, Hoffnungen und Taten eines jeden
> Mitgliedes des Staates zu kontrollieren. Mit einem Wort, man begann
> Regenten davon zu überzeugen, dass Christianisierung des Staates
> allergünstige Bedingungen für die Regierung schafft.

> Äußerlich sah es tatsächlich so aus, aber nur äußerlich. Regenten, die
> diesen Kniffen nachgaben, ahnten nicht, dass sie im Grunde selbst unter
> die Regierung von anderen Kräften gerieten.

> Die Lage des Christentums im Römischen Imperium begann sich ab Jahr 312
> merklich zu befestigen, als es ihnen gelang, den Imperator Konstantin von
> Vorteilhaftigkeit für ihn des Vorhandenseins der christlichen Kirchen im
> Staat zu überzeugen.

> Konstantin erklärte sich einverstanden, ihnen Protektion zu erweisen,
> unterstützend, nichtsdestoweniger, auch die Tempel der römischen Götter.

> Im Endergebnis verbesserte sich bedeutend die Lage des Christentums im
> Römischen Imperium, das Reichtum vermehrte sich, und die nachfolgenden
> Generationen der christlichen Bischöfe erlangten Macht der römischen
> Senatoren.

> Dieser Fakt und viele folgenden sprechen davon, dass die gegebene Lehre
> nicht imstande war, sich zu entwickeln und einigermaßen seriöse Einwirkung
> auf die Gesellschaft zu erweisen ohne Unterstützung der weltlichen
> Regenten. Deren Führer strebten auch selbst immer nach Macht.

> Die Macht der Römischen Kirche ist auch heute groß, bloß ist nun das
> Römische Imperium nicht mehr da. Ein Zufall? Eine Ausnahme von der Regel
> oder eine Gesetzmäßigkeit? Diese Frage kann Geschichte von Staaten der
> folgenden Jahrhunderten, bis hin zu dem heutigen Tage, beantworten.

> Niemand vermag zu nennen nicht einen Staat auf unserem Planeten, der mit
> dem Einzug des Christentums zu gedeihen begonnen hätte. Und umgekehrt, man
> kann eine Reihe von Staaten nennen, die das traurige Los des Römischen
> Imperiums ereilte.

> Und noch ein interessanter historischer Fakt. Absolut in allen Staaten,
> die das Christentum angenommen hatten, tauchten bald Hebräer eines nicht
> christlichen Glaubensbekenntnisses auf und entrollten eine überaus
> seltsame Tätigkeit. Sie wurden mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit
> reich.

> Ihre Tätigkeit erlangte in allen christlichen Ländern solch einen
> großangelegten Charakter, dass sie sowohl für das Volk, als auch für die
> Regierungen dieser Staaten nicht unmerklich sein konnte.

> Wenn sie in irgendeinem Staat einen Kulminationspunkt erreichte, begann
> das Volk Hebräer zu schlagen. Die Regierung - aus dem Land zu jagen.

> Schon seit Anfang der zweiten Jahrtausend unserer Zeitrechnung sind
> zahlreiche Fakten der hebräischen Pogroms in verschiedenen christlichen
> Staaten bekannt.

> Vertrieben und geplündert waren Dutzende von hebräischen Gemeinden im
> Jahre 1096 am Rhein. Im Jahre 1290 hat man Hebräer aus England vertrieben.
> An Ende des 14. Jahrhunderts waren in Spanien über 100 tausend Hebräer
> abgetötet. (Freilich kehrten die Hebräer nach einiger Zeit von neuem
> heimlich in diese Länder zurück.)

> Diese Liste historischer Fakten kann man bedeutend vergrößern. Aber wozu?
> Auch so ist es absolut klar, dass sich ständig wiederholende im Laufe
> schon vieler Jahrhunderten und einander ähnelnde Situationen
> vorprogrammiert sind.

> Und da Vertreter der christlichen Welt und der Hebräer selbst Verluste
> tragen, so existiert dann eine dritte handelnde Person, die keine Verluste
> trägt. Für diese dritte Person sind sowohl der Menschentyp der
> christlichen Welt als auch des Hebräer-Juden lediglich Bioroboten, die man
> sehr leicht manipulieren kann.

> Wer ist diese dritte Person? Die Historiker-Forscher, die sich bemühen,
> der Sache auf den Grund zu gehen, der Wurzeln des vorgehenden in der Welt
> Bacchanals, das schon im Laufe von Jahrtausenden nicht aufhört, weisen
> immer nur auf die Hebräer hin.

> Es heißt, sie seien an allem schuldig. Wenn jedoch eine dritte Kraft
> existiert, so sind Hebräer, wie auch Christen, bloß Marionetten-Bioroboten
> in Händen dieser dritten Kraft.

> Ist es aber möglich heute deren Existenz festzustellen und nachzuweisen?
> Natürlich ist es möglich. Mit Hilfe von was? Mit Hilfe von historischen
> Fakten logischem Denken. Urteilt selbst.

> * * *

> Unter dem hebräischen Stand gibt es ein Stamm, Stand, eine Nationalität,
> Kaste, man kann es beliebig nennen, das Wesen liegt doch nicht in der
> Bezeichnung, der Kürze wegen werden wir sie "Leviten" nennen.

> Es gibt historische Quellen, dass Stammväter von Leviten ägyptische
> Priester sind. Sich stützend auf bekanntere für viele Quellen, und konkret
> das Alte Testament, können wir erblicken, dass die Leviten eine besondere
> Stellung hatten.

> Zum Beispiel, nach den israelischen Gesetzen nahmen sie nicht an
> Kriegsoperationen teil. Sie mussten keine Steuer und Abgaben zahlen. Bei
> der Zählung von Israelibevölkerung, die im Alten Testament erwähnt wird,
> unterlagen die Leviten keiner Zählung.

> Bei einer Aufstellung von Lagern während der Felgzüge ließen sich
> israelische Stämme, die von fünfzig- bis einhundertfünfzigtausend Menschen
> zählten, über einen Kreis nieder. Jedem war von vornherein eine Stelle
> vorbehalten. Man wies im Süden, Norden, Westen oder Osten des Standortes
> sein Lager aufzuschlagen an und wo eine Wache auszustellen sei.
> Aufstellungsort der Leviten war immer Zentrum. Faktisch, alle israelischen
> Stämme hatten die Pflicht, Leviten zu bewachen.

> Und womit beschäftigten sich nun die Vertreter des Levitenstandes?

> Ihre Pflicht war, aus eigener Zahl Geistlichen zu ernennen, die
> Einhaltung der für Hebräer festgelegten Gesetzen zu verfolgen. Wobei diese
> Gesetze reglementierten, was zu essen sei, wie man die Ungläubigen
> behandle, wohin man zu gehen habe.

> Das Reglement ist hart, konkret, umfasst den ganzen Tag des Wachseins,
> von Morgen bis Abend, gibt ebenfalls an, wo, in welchen Ländern wer sich
> zu befinden habe. Mit wem Krieg zu führen.

> Somit waren die Leviten faktisch Verwalter des hebräischen Volkes. Und
> nach allem zu urteilen, überaus qualifizierte Verwalter.

> Schwer zu sagen, ob die Leviten selbst Hebräer waren. Bei weitem nicht
> alle Gesetze, an die sich jeder Hebräer halten sollte, erstreckten sich
> auf die Leviten. Zum Beispiel, im Unterschied zum obligatorischen für alle
> hebräischen Gesetz, mussten sie keine Beschneidung am achten Tag nach der
> Geburt machen.

> Auf diese Art und Weise, kennend die Geheimwissenschaften der ägyptischen
> Priester, besitzend die Möglichkeit, sich mit Experimenten zu
> beschäftigen, und zu betrachten, und nachzudenken, frei von der
> Wehrpflicht und den üblichen für alle Arbeiten, konnten sie von Generation
> zu Generation bis an den heutigen Tag ihre Kenntnisse vervollkommnen.

> Wieso "bis an den heutigen Tag", mag jemand zweifeln, irgendwie
> haben wir von solcher Nationalität oder solchem Stand - Leviten - nicht
> gehört. Von den Engländern, Russen, Franzosen reden viele, und von den
> allerklügsten, ja noch alles leitende Leviten, ist irgendwarum nur wenigen
> bekannt.

> Ja darum, weil, wie auch die ägyptischen Priester, müssen sie eben im
> Schatten bleiben. Notfalls werden alle Ansprüche an Hebräer gestellt - die
> Vollzieher ihres Willens.

> Und nun zertrümmert man Hebräer schon im Laufe von Jahrtausenden in
> verschiedenen Staaten der Welt. Weswegen die Pogrome? Deswegen, dass die
> Hebräer mit allen möglichen Mitteln so viel Geld wie möglich zu besitzen
> versuchen. Und vielen von ihnen gelingt das.

> Na und was haben damit die Leviten zu tun? Welchen Nutzen oder welche
> Interesse haben sie, wenn die Hebräer in England, Spanien oder Russland
> ihre Politik durchführen und das wesentliche Teil der Staats- oder
> Privatmittel auf ihre Bank überweisen? Mit einem Wort - in die eigene
> Tasche stecken? Das Volk, die Regenten jenes oder eines anderen Staates
> erblicken die unschönen Taten, beginnen die Hebräer zu schlagen, sich
> einfach schlecht gegen sie zu verhalten. Ja so kann man auch an die
> Leviten herankommen. Im allgemeinen könnte es scheinen - es gibt keine
> Logik in Handlungen der weisen Leviten. Und es hat für sie keinen Zweck,
> durch weise Ratschläge den Hebräern zu helfen, spitzfindige Kombinationen
> für sie aufzubauen. Die ganzen Staaten manipulieren.

> Es stellt sich heraus, es hat doch einen Zweck. Eine direkte, einfache
> und konkrete Interesse. Gas Geld! Vermögende Hebräer, im welchen Staat
> auch immer sie sich aufhalten, sind zum Zahlen eines Teils ihres Gewinns
> an die Leviten verpflichtet. Beweise? Bitte! Laut dem Alten Testament
> müssen die Israeliten ein Zehntel ihres Einkommens an die Leviten abgeben.
> Authentisch lautet es so:

> Alle heiligen Opfergaben, die die Israeliten dem HERRN darbringen, habe
> ich dir gegeben und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als ewiges
> Anrecht. Das soll ein Salzbund sein für immer vor dem HERRN für dich und
> für deine Nachkommen mit dir. Und der HERR sprach zu Aaron: Do sollst in
> ihrem Lande kein Erbgut besitzen, auch keinen Anteil unter ihnen haben;
> denn ich bin dein Anteil und dein Erbgut inmitten der Israeliten. Den
> Söhnen Levi aber habe ich alle Zehnten gegeben in Israel zum Erbgut für
> ihr Amt, das sie an der Stiftshütte ausüben. Hinfort sollen sich die
> Israeliten nicht zur Stiftshütte nahen, damit sie nicht Sünde auf sich
> laden und sterben, sondern die Leviten sollen das Amt ausüben an der
> Stiftshütte, und sie sollen die Schuld für ihre Verfehlung tragen; das sei
> eine ewige Ordnung bei eueren Nachkommen. Und sie sollen unter den
> Israeliten kein Erbgut besitzen; denn den Zehnten der Israeliten, den sie
> dem HERRN als Opfergabe geben, habe ich den Leviten zum Erbgut bestimmt;
> darum habe ich zu ihnen gesagt, dass sie unter den Israeliten kein Erbgut
> besitzen sollen. Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Leviten
> und sprich zu ihnen: Wenn ihr den Zehnten nehmt von den Israeliten, den
> ich euch von ihnen bestimmt habe als euer Erbgut, so sollt ihr davon eine
> heilige Abgabe dem HERRN geben, je den Zehnten von dem Zehnten; und diese
> euere heilige Abgabe soll euch angerechnet werden, als gäbet ihr Korn von
> der Tenne und Wein aus der Kelter. So sollt auch ihr die heiligen Abgaben
> dem HERRN geben von allen eueren Zehnten, die ihr nehmt von den
> Israeliten, und sollt diese heilige Abgabe für den HERRN dem Priester
> Aaron geben. Von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem HERRN die
> heilige Abgabe geben, von allem Besten die davon gebührende heilige Gabe.
> Und sprich zu ihnen: Wenn ihr also das Beste davon als heilige Abgabe
> nehmt, so soll's den Leviten angerechnet werden wie ein Ertrag von der
> Tenne und wie ein Ertrag von der Kelter. Ihr dürft es essen an allen
> Orten, ihr und euere Kinder; denn es ist euer Lohn für euer Amt an der
> Stiftshütte... (Das vierte Buch Mose / Numeri / 18, 19-31)

> Jemand wird denken, was hat damit das mehr als zweitausend Jahre Alte
> Testament und der heutige Tag zu tun? Worauf man antworten kann. Gibt es
> denn heute unter den Hebräer keine Gläubigen, Geistlichen und Rabbinate
> mehr? Natürlich, gibt es! und, natürlich, die meisten von Gläubigen halten
> religiöse Kanons ein. Und wenn dem so ist, probiert euch vorzustellen,
> über welch ein kolossales Kapital, das in Banken verschiedener Staaten
> aufgelockert ist, verfügen die Leviten.

> Dabei brauchen sie sich keine Sorgen machen um die Unversehrtheit und
> Vermehrung ihrer Kapitale. Viele Bankiers in verschiedenen Staaten sind
> Hebräer, und das ist ihre Aufgabe. Im nötigen Moment können die Leviten,
> freilich, vorsagen, wo man am besten Geld hin einlege. Welche Regimes,
> Gruppierungen, Oppositionen der existierenden Regierung man unterstützen
> oder, umgekehrt, mit Hilfe von Finanzintrigen vernichten solle.

> Anastasias Information davon, dass menschliche Gemeinschaft auf der Erde
> nur von wenigen Priestern verwaltet wird, könnte man bezweifeln. Aber
> jetzt, wo sich eine logische Kette aufgebaut hat, steht es außer Zweifel
> für Leute, die zum logischen Denken noch fähig sind. Fanatiker zählen
> nicht.

> Und die Logik besteht im folgenden.

> Aus dem Ägypten ziehen unter der Leitung von Priestern etwa eine Million
> Hebräer. Die unmittelbaren Helfer der Priester sind Leviten, deren Aufgabe
> es ist, aus den Hebräern einen bestimmten Typ des menschlichen Individuums
> zu formieren. Dafür wurde eine bestimmte ideologische Religion gegründet,
> die eine Serie von Ritualen und eigenartige Lebensweise empfehlt.

> Die Leviten schaffen es, die vor ihnen gestellte Aufgabe zu
> verwirklichen. Die vor mehreren Jahrtausenden gegründete Ideologie lastet
> auf den Hebräer auch heute. Die unterscheidet sie von den Menschen vieler
> Nationalitäten, die auf der Erde leben.

> Einer der wesentlichen Postulaten dieser Ideologie ist die Behauptung,
> dass Gott unter anderen Völkerschaften, die die Erde bewohnen, als ein
> auserwähltes Volk nur die Hebräer wählte.

> Die Ideologe existiert also auch heute, existieren Hebräer, die Konflikte
> dauern fort, davon hören viele. Aber wo sind nun die Leviten? Hören wir
> denn vieles von ihnen? Fast nichts. Und darin liegt ihre List oder
> Weisheit, man kann es beliebig nennen, sie existieren doch.

> Jetzt stellt euch vor, auf der Erde existiert eine kleine Gemeinschaft
> von Menschen, die in einem höheren Grad als alle andere Leute über
> esoterische Kenntnisse verfügt, die über Jahrtausende stets größere
> Erfahrung der praktischen Einwirkung auf die Massen sammelt.

> Kann sich mit ihnen ein Institut irgendeines Staaten messen, das sich mit
> Problemen der Staatsentwicklung, Bildung der Ideologie beschäftigt?

> Das ist unmöglich aus einer Reihe von Gründen. Die wesentlichen davon
> sind folgende.

> Die Leviten vererbten ihren Nachkommen esoterische Kenntnisse, die geben
> sie auch heute weiter.

> Moderne Wissenschaft lehnt esoterische Kenntnisse ab. Und folglich,
> forscht nicht danach, wenigstens seriös.

> So eine absurde Situation geschieht nicht zufällig. Wieso absurd? Urteilt
> selbst.

> Einerseits erkennt der Staat offiziell manche Religionen, und da ist doch
> auch totale Esoterik. Der Staat schafft sogar Vorzugsbedingungen für deren
> materielle Entstehung. Andererseits schafft der Staat keine Bedingungen
> für die eigene Wissenschaft zur Erforschung der esoterischen Richtungen.
> Folglich, auf dem Territorium eines solchen Staates sind Strukturen
> legalisiert, die fähig sind, die Psyche der Bevölkerung zu beeinflussen.
> Doch die weltliche Regierung hat eine überaus vage Vorstellung davon,
> wohin sich dieser Einfluss in dem realen Leben ergießt. Ja wer denn und
> was regiert nun?

> Und zweitens, sowohl die Regierung, als auch alle denkenden Menschen im
> Staat können versuchen, eine Lehre aus der Geschichte zu ziehen. Die
> Geschichte ist eine sehr gute Schule des Lebens. Dafür aber ist es
> notwendig, die Geschichte zu kennen. Diejenige, die Welt regieren, kennen
> es wunderschön. Für die meisten Menschen jedoch, darunter auch für die
> Regierung, ist die Geschichte des Staates, in dem sie leben, unbekannt,
> und mehr noch, verstellt. Am Beispiel von Russland kann man das gut sehen.

> * * *

> Ganz vor kurzem wurde in Schulen, Instituten, in Kunst, besonders in der
> Literatur, ja und überhaupt allerorts behauptet, wie schrecklich das Leben
> unserer Babuschkas und Deduschkas im Zarrussland gewesen sei. Die meisten
> glaubten hoch und heilig daran. Nicht nur glaubten die meisten, sondern
> waren begeistert von jenen, die uns aus dem Grauen des Zarentums geführt
> hatten. Zu Helden, Idole sind Kommissare in Lederjacken geworden. Zum
> Symbol des Dunkelmännertums - Popen.

> Und plötzlich an unseren Augen, merkt euch, nicht nach zwei-drei
> Generationen oder Jahrhunderten, sondern direkt an unseren Augen änderte
> sich die Geschichte.

> Die Kommissaren in Lederjacken waren, wie es sich herausstellte,
> Banditen, an dem Volk verrichtete man Genozid. Und wir lebten nach dem
> Zarentum im schrecklichsten, totalitärsten Staat der Welt. Und wieder
> glaubten die meisten daran. Und wieder waren die meisten von jenen
> entzückt, die sie von der Unterdrückung des totalitären Staates erlösten.

> Ich habe nicht vor, zu bewerten, welches von Regimes schlechter, welches
> besser sei. Ich wünsche mir jedoch, dass wir alle zusammen über das
> Phänomen der Veränderung, der polaren Änderung unseres Bewusstseins
> während eines überaus kurzen Zeitraums nachdenken würden. Darüber
> nachdenken, warum ändert es sich so? Finden die Veränderungen von selbst
> statt oder unter Einwirkung von jemand?

> Auch hier ist es nicht schwer, zu erraten: Auf unseres Bewusstsein wurde
> schon längst und mit Leichtigkeit eingewirkt, es wird auch heute
> beeinflusst. Wir sind wie die Versuchskaninchen in jemandes Händen.

> Es wetteifern miteinander nur die Meister der Einwirkung. Sie machen ja
> uns unfähig, die historische Wirklichkeit wahrzunehmen.

> Lasst uns aber wenigstens versuchen herauszufinden, wie diese
> Wirklichkeit in der Tat ist. Probieren wir mal festzustellen die
> historische Wirklichkeit nicht nach jemandes Worten, sondern durch eigene
> Überlegungen.

> Lenkt euere Aufmerksamkeit darauf, dass wir jeden Tag im Fernsehen
> mehrere Shows ansehen können, wie raffiniert die Männer ihre Frauen
> betrügen und umgekehrt. Man schlägt uns vor, eine Masse von unwesentlichen
> Problemen zu besprechen, doch Gott bewahre, wenn jemand von den
> Politikern, Journalisten oder Schriftstellern ein seriöses Thema berührt.
> Es kann vorbeihuschen und verliert sich sogleich in einem Brei von
> Klatschen, schießenden Filmserien und psychotropen Werbung.

> Notwendig ist eine seriöse Analyse des Verlebten, eine kritische Analyse
> des heutigen Lebenszustand der Menschen auf dem Planeten und Ausarbeitung
> eines Plans für die Zukunft. Notwendig ist eine neue Ideologie. Ideologie,
> die nicht ganze Völker mit Stirnen gegeneinander stoßt , sondern die sie
> vereint.

> Wenn man aber tausend Mal sagt, dass sie notwendig sei, wenn man sogar
> tausend Mal schreit, erscheint sie nicht. Wenn man alle führenden
> Wissenschaftler der Welt versammelt und sie sich hinsetzen werden, um jene
> auszuarbeiten, kommt auch nichts heraus. Es wird nur ein unendlicher
> Streit.

> Wenn die Wissenschaft so eine Ideologie ausarbeiten könnte, würde sie
> dies schon längst im Maßstab wenigstens eines Staaten vorstellen.

> Anastasia. Jetzt ist es schon nicht mehr wichtig, wer sie ist. Wichtig
> ist anderes.

> Auf dem Hintergrund des vor sich gehenden Bacchanals schenkte Anastasia
> der Welt eine Idee von Familienlandsitzen. Jetzt wird es schon allmählich
> klar, dass sie mit einfache Worten eine Philosophie darlegte, eine neue
> Ideologie, die in menschlichen Herzen seit Zeiten der Weltschöpfung
> unerschütterlich blieb und bleibt.

> Imperator und Bettler, Christ und Jude, Muslim und Schintoist, Russe,
> Chinese oder Amerikaner fanden die größte Beruhigung der Seele und Wohltat
> im Schoß der Göttlichen Natur.

> Anastasias Philosophie ist eine Philosophie der Vereinigung nicht in
> Worten, sondern in der Tat von Interessen verschiedener Völker. Wie das
> Leben gezeigt hat, wird sie von den Menschen verschiedener Nationalitäten
> wahrgenommen, darunter auch von den Hebräern. Und dafür habe ich
> Dokumentarzeugnisse.

> Und ihre Ideen schlage ich vor den hebräischen Analytikern, Christen und
> Ideologen patriotischer Bewegungen zu besprechen. Den führenden
> Persönlichkeiten und den Gemeinen großer und kleiner Konfessionen. Die
> Besprechung selbst ist schon ein schöpferischer Prozess, der zur Einheit
> von Gegensätzen führen kann. Der führen kann zu "gemeinsamen Schaffen
> und Freude für alle vor Betrachtung des Werks", wie es Gott wollte.

>

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