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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre

Wladimir Megre

Gepostet von: Merle
Datum: 23 Juli 2004

Liebe Forumbenutzer!

Ich habe mit Begeisterung die Anastasia Bücher gelesen und habe nun im Internet nach mehr Informationen und interessanten Beiträgen zum Thema besucht. Ich bin grenzwissenschaftlichen und "New Age" Philosophien gegenüber sehr aufgeschlossen, und Anastasias Wissen ist für mich so eine Art Schlüssel zu vielem, was ich zuvor schon gelesen habe. Für mich ist es nicht sehr wichtig, ob das Foto von ihr authentisch ist oder nicht, die Botschaft ist es, die zählt.

Was mir allerdings aufgefallen ist in mehreren Berichten, ist die wachsende negative Einstellung gegenüber Wladimir Megre. Ich denke, man sollte die Hand, die einen füttert, nicht beissen. Sicher, auch ich habe ja auch gewundert über seine Begriffstützigkeit und Ablehnung gegenüber gewissen Ideen, Aussagen und Träumen von Anastasia.

Ich meine aber, es gehört viel Mut dazu, offen zu seinen Schwächen, Zweifeln und Fehlern zu stehen und das auch noch zu veröffentlichen. Es sind nicht alle Menschen gleich, manche brauche eben etwas länger, um etwas zu begreifen. Deswegen verstehe ich nicht, wie manche Leute ihn verurteilen können.

Ich habe mich viel und intensiv mit spirituellen Themen befasst bevor ich die Anastasia Bücher kannte. Ich bin da also nicht wie so ein Neuling hineingerutscht, ich war einigermaßen vorbereitet. Und im Laufe der Jahre hatte ich viel gelernt und erfahren über andere Dimensionen und über mich selbst. Aber oft, wenn ich mich für besonders spirituell gehalten hatte, mußte ich entdecken, wie wenig mein Bild von mir selbst dem entsprach, was ich von mir selbst glauben wollte. Ich fand heraus, daß ich in vielen Bereichen meines Lebens, trotz Meditation und Bemühungen, zu einem besseren Menschen zu werden, noch ziemlich in den typisch westlichen Glaubensmustern verhaftet bin, und um ganz ehrlich zu sein, ich hab es meistens nicht gleich so leicht vor mir selbst zugegeben, wie Megre es getan hat.

Und wenngleich ich Anastasia verstehe, und von Herzen fühlen kann, wie gut diese Vision für die Menschheit ist, und wieviel ich gerne selbst dazu beitragen möchte, bin ich noch weit davon entfernt, sie in allen Bereichen meines Lebens umsetzen zu können, so gerne ich das hätte.

Ich finde, Megre ist zu sich selbst so kompromisslos ehrlich, daß ich mir da noch ein Scheibchen abscheiden könnte. Auch wenn er vieles andere nicht versteht und ablehnt, er sagt die Wahrheit, und er gibt nicht vor, jemand zu sein, der er nicht ist. Und Anastasia sieht offensichtlich nur das Beste in ihm, obgleich sie seine Fehler erkennt.

Und schließlich haben wir es ja auch ihm zu verdanken, daß wir die Bücher lesen können.

Bitte seid vorsichtig mit Euren Urteilen über ihn, er hat nie vorgegeben, besonders spirituell zu sein, er hat deutlich gemacht, daß er Geschäftsmann ist, und kann man ihm ja wirklich nicht vorwerfen, daß er mit falschen Karten spielt. Wenn es Anastasia nicht stört wie er ist, sollte ihn auch sonst niemand anprangern, wenn ihr alles andere gutheißt, was sie uns mitteilt.

Man kann nicht Anastasias Vision von einer besseren Welt verbreiten und gleichzeitig ihren Partner schlechtmachen, der sein Innerstes im Dienste der Sache der ganzen Welt offengelegt hat, das würde ihrem Traum von einem Miteinander ja zuwiderlaufen.

Versucht bitte, gerecht zu bleiben, wenn Euch Anastasias Boschaft etwas wert ist!

Danke!

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