Astrologie und Bachblüten (10.10.04)


Edward Bach, der Begründer der Bachblütentherapie, bezog auch durchaus astrologische Überlegungen in sein System mit ein.

Astrologie und Bachblüten (10.10.04)

Astrologie und Bachblütentherapie


Bachblütenmittel

Gerade die Bachblüten erscheinen dem Astromediziner für astrologische Zuordnungen sehr geeignet, zumal die Anzahl der Blütenmittel selbst für Laien sehr überschaubar ist. Auch hier kommen, wie so oft in der Astrologie, verschiedene Autoren zu verschiedenen Ergebnissen in Bezug auf die astrologischen Zuordnungen der Bachblüten. Im Laufe der Jahre sind nun mittlerweile einige Veröffentlichungen zum Thema Bachblüten und Astrologie erschienen. Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:


Dr. Götz Blome: Mit Blumen heilen - Die Blütentherapie nach Dr. Bach, Freiburg, 1985


Peter Damian: Astrologie und Bachblütentherapie, Grafing, 1986


Anna Haebler /Anna Elisabeth Röcker: Die richtige Bach-Blüte für jedes Mondzeichen, München, 1997


Peter-Johannes Hensel: Zuordnungen und Symptombilder in der Medizinischen Astrologie, Berlin, 2004


Harald Kinadeter: Bach-Blüten und Planetenkräfte, Freiburg, 1997 und Harald Kinadeter in „Astrologie und Medizin“ (hrsg. Von Detlev Hover und Ulrike Voltmer), Mössingen, 1999


Dietmar Krämer: Neue Therapien mit Bach-Blüten 1, Interlaken, 1990


Eileen Nauman: Medical Astrology, New Delhi, 1998


Peter Schlapp: Bachblüten & Astrologie, Freiburg, 1995


Aljoscha Schwarz und Ronald Schweppe: Heilen mit Mond und Sternen, München, 1998


Marcia Starck: So heilt der Kosmos, Aitrang, 1991


Irmgard Wenzel, Jasmin Rachlitz: Horoskop und Bachblüten - Astrologie als Weg zur richtigen Essenz, Niedernhausen, 1997



Bei den Werken von Starck und Schwarz/Schweppe liegen die Schwerpunkte nicht allein auf den Bachblüten, sondern es kommen außerdem auch andere Themen zur Sprache. Zudem gab und gibt es von P.-J. Hensel aus Berlin ein Computerprogramm namens Astropol bzw. neuerdings astrovitalis, welches ebenfalls die Bachblüten mit astrologischen Konstellationen in Verbindung bringt. Hensel hat diese Zuordnungen seit dem Jahre 2004 auch in einer der oben verzeichneten Schriften niedergelegt.

Die hier vorgestellte Zuordnungstabelle resultiert aus einer Verbindung der im AR - Astrologischen Repertorium (Medizinisch-Astrologisches Repertorium und astrologische Materia Medica) genannten Symptome mit den dazugehörigen Konstellationen. Es soll hier sowohl kurz auf die astrologische Zuordnung der Blüten als auch auf die Signatur, Anwendung und Mythologie der Bachblüten eingegangen werden.

Die Konstellation, die für das Bachblütenmittel angegeben wurde, muß nicht exakt auf die homöopathische Alternative passen. Es empfiehlt sich, in einer astrologischen Arzneimittelübersicht die genauen Entsprechungen nachzuschlagen.


Bachblütenmittel

Konstellationen

Kurz

Homöopathie

1. Agrimony

VE/MO/SA/UR

SA/UR

China

2. Aspen

ME/MO/PL/UR/NE

PL/NE

Aconit

3. Beech

VE/MO/CH/SA

CH/SA

Lycopodium

4. Centaury

MO/CH/JU/SA

JU/SA

Magnesium mur.

5. Cerato

MO/AO/SA/NE

AO/NE

Onosmodium

6. Cherry Plum

VE/MO/SO/PL/UR

MO/PL

Argentum nit.

7. Chestnut Bud

VE/JU/SA

VE/SA

Kalium carb.

8. Chicory

VE/MO/PL/JU/SA

VE/PL

Lac caninum

9. Clematis

VE/MO/SA/NE

SA/NE

Clematis

10. Crab Apple

VE/MO/JU/SA/UR

MO/UR

Antimon. crud.

11. Elm

MA/ME/NE

MA/NE

Sulfur

12. Gentian

MA/MO/CH/SA/UR/NE

CH/NE

Rhus tox.

13. Gorse

MA/MO/CH/PL/SA/NE

CH/PL

Colocynthis

14. Heather

MA/VE/SO/JU/SA/NE

SO/JU

Medorrhinum

15. Holly

MA/ME/PL/SA/NE

MA/PL

Apis

16. Honeysuckle

VE/MO/PL/SA/UR

MO/SA

Argentum met.

17. Hornbeam

VE/AO/PL/SA/UR

AO/UR

Alumina

18. Impatiens

MA/VE/MO/SA

MA/SA

Nux vomica

19. Larch

MO/SO/SA/UR/NE

MO/NE

Pulsatilla

20. Mimulus

ME/MO/SA

ME/SA

Natrium mur.

21. Mustard

MA/MO/SA/UR/NE

MA/MO

Psorinum

22. Oak

MA/SO/SA

SO/SA

Aurum met.

23. Olive

VE/SO/UR

VE/UR

Hamamelis

24. Pine

MA/SO/SA/UR/NE

SO/NE

Carcinosinum

25. Red Chestnut

VE/MO/JU

MO/JU

Phosphor

26. Rock Rose

VE/MO/SO/SA/UR

SO/UR

Argentum nitr.

27. Rock Water

MO/PL/SA

PL/SA

Aranea diad.

28. Scleranthus

ME/SA/UR/NE

ME/UR

Cocculus

29. Star of Bethlehem

VE/ME/MO/PL/UR/NE

UR/NE

Gelsemium

30. Sweet Chestnut

MA/SO/JU/SA

MA/SO

Arsenicum alb.

31. Vervain

MA/VE/SO/PL/SA/UR/NE

PL/UR

Sepia

32. Vine

VE/MO/SO/PL/NE

SO/PL

Antimon. tart.

33. Walnut

MA/VE/PL/SA/UR

MA/UR

Hepar sulf.

34. Water Violet

VE/MO/CH/SA/UR/NE

CH/UR

Platinum

35. White Chestnut

AO/SA/JU

AO/SA

Natrium mur.

36. Wild Oat

ME/JU/NE

ME/NE

Cocculus

37. Wild Rose

MA/VE/MO/PL/SA/NE

VE/NE

Carbo animalis

38. Willow

ME/PL/SA/UR/NE

ME/PL

Amm. muriat.

39. Rescue

MA/VE/MO/SO/PL/SA/UR/NE

VE/MO/SA/UR/NE




Rescue


Rescue ist ein Gemisch aus den Bachblüten

1. Star of Bethlehem UR/NE bzw. VE/ME/MO/PL/UR/NE

2. Rock Rose SO/UR bzw. VE/MO/SO/SA/UR

3. Impatiens MA/SA bzw. MA/VE/MO/SA

4. Cherry Plum MO/PL bzw. VE/MO/SO/PL/UR

5. Clematis SA/NE bzw. VE/MO/SA/NE

oder anders geschrieben:



MA

VE

ME

MO

SO

CH

AO

PL

JU

SA

UR

NE

Star


x


x







X

X

Rock


x


x

X





x

X


Imp

X

x


x






X



Cher


x


X

x



X



x


Clem


x


x






X


X


Was die Zusammensetzung des Rescuemittels betrifft, so fällt auf, daß Uranus und Saturn in den Konstellationsbeschreibungen je dreimal auftreten, Neptun und Sonne je zweimal, Mars und Pluto je einmal, aber alle 5 Bachblüten über die Grundkonstellation VE/MO verfügen, die andeutet, daß es sich hier um eine Irritation der eigenen emotionalen Sicherheit geht. Wiederum spricht die starke Betonung der „drei Weisen“ Saturn, Uranus und Neptun für den Notfallcharakter dieser Mittel. Die Planetenbesetzungen aller fünf Einzelmittel im Zusammenhang mit dem Gesamtmittel betrachtet sind sehr ausgewogen angeordnet.

In der ursprünglichen Zuordnung der Bachblüten ging ich jeweils von einer sogenannten astrologischen Zweierkonstellation für jede Bachblüte aus. Durch die intensivere Beschäftigung mit den Bachblüten stellte sich aber heraus, daß solche Zuordnungen zu einfach und ungenau sind, wenn man die gesamte Signatur und Mythologie der Pflanze, ihre Heilanwendungen in Phytotherapie und Homöopathie und schließlich ihre psychosomatischen Entsprechungen berücksichtigen will. Trotzdem lassen sich für die meisten Bachblüten Schwerpunkt-Konstellationen herausarbeiten, die eben auf diese grundlegenden Zweierkonstellationen hinauslaufen. In der obenstehenden Tabelle ist diese Zweierkonstellation einerseits in der Spalte „Kurz“ angegeben, andererseits aber auch unter „Konstellation“ fett gedruckt hervorgehoben. In der Spalte „Konstellation“ findet sich dann die gesamte astrologische Signatur, die für die entsprechende Pflanze zutrifft.

Was zunächst am deutlichsten ins Auge fällt ist, daß man verschiedene Bachblütenmittel zu Gruppen zusammenfassen kann.


Es gibt 10 Neptun-Mittel, 9 Uranus-Mittel, 9 Saturn-Mittel, 6 Pluto-Mittel, 2 Jupiter-Mittel, und 2 Mars-Mittel. 10 + 9 + 9 + 6 + 2 + 2 = 38

Alle wesentlichen Krankheitskonstellationen, die in der astromedizinischen Praxis häufig auftauchen, werden durch diese insgesamt 38 Kombinationen von Zweierkonstellationen abgedeckt.


In der Übersicht sieht dies wie folgt aus:


Nr.

Neptun-Mittel

Uranus-Mittel

1

MA/NE

Elm

MA/UR

Walnut

2

VE/NE

Wild Rose

VE/UR

Olive

3

ME/NE

Wild Oat

ME/UR

Scleranthus

4

MO/NE

Larch

MO/UR

Crab Apple

5

SO/NE

Pine

SO/UR

Rock Rose

6

CH/NE

Gentian

CH/UR

Water Violet

7

AO/NE

Cerato

AO/UR

Hornbeam

8

PL/NE

Aspen

PL/UR

Vervain

9

JU/NE

-

JU/UR

-

10

SA/NE

Clematis

SA/UR

Agrimony

11

UR/NE

Star of Bethlehem




11 Konst.

10 Mittel

10 Konst.

9 Mittel



Nr.

Saturn-Mittel

Pluto-Mittel

1

MA/SA

Impatiens

MA/PL

Holly

2

VE/SA

Chestnut Bud

VE/PL

Chicory

3

ME/SA

Mimulus

ME/PL

Willow

4

MO/SA

Honeysuckle

MO/PL

Cherry Plum

5

SO/SA

Oak

SO/PL

Vine

6

CH/SA

Beech

CH/PL

Gorse

7

AO/SA

White Chestnut

AO/PL

-

8

PL/SA

Rock Water

PL/PL

-

9

JU/SA

Centaury

JU/PL

-


9 Konst.

9 Mittel

9 Konst.

6 Mittel



Nr.

Jupiter-Mittel

Mars-Mittel

1

MO/JU

Red Chestnut

MA/MO

Mustard

2

SO/JU

Heather

MA/SO

Sweet Chestnut


2 Konst.

2 Mittel

2 Konst.

2 Mittel


Wenn hier eine Zuordnung der Bachblüten zu astrologischen Konstellationen vorgenommen wird, so ist es sinnvoll, zumindest einmal kurz auf die wesentlichen Essenzen der Bachblüten einzugehen, um auch die Konstellationen inhaltlich erklärt und veranschaulicht zu haben. Dazu wird im folgenden nun jede Blüte in der alphabetischen Reihenfolge in ihrer wesentlichen Thematik kurz erklärt und es werden auch typische „Blütenäußerungen“ erwähnt, die die Zuordnung kurz unterstreichen sollen.


Bachblüten nach Signaturenlehre, Mythologie, phytotherapeutischer und homöopathischer Anwendung und psychischem Charakter


1. Agrimony (Agrimonia eupatoria) VE/MO/SA/UR:

  • Erklärung für den Namen Agrimonia: ager = Acker und Infos = wild bzw. Mine = Wohnort, also wild am Acker wachsende Pflanze (VE/MO/UR)

  • Schweiß (VE/MO/SA)

  • anderer Name Philanthrop (Menschenfreund), weil die Kletten an vorübergehenden Menschen haften bleiben, weil diese die Menschen so liebt und ihnen nur Gutes tun möchte (pazifistische Grundhaltung bzw. emotional klebrig, kann emotional nicht loslassen MO/SA/UR) ungenügende Konfliktbereitschaft

  • starke Leberwirkung (SA/UR), gelbblühend (SA/UR), Milzleiden (SA)

  • daher Klassenclown, macht Faxen, um Unvereinbares zu überspielen (MO/SA/UR)

  • Um des lieben Friedens willen mache ich viele Kompromisse“ (SA/UR)


2. Aspen (Mimulus tremula) ME/MO/PL/UR/NE:

  • lichtliebender (UR), hellgrauer glattrindiger Baum - ist eine echte Pionierpflanze (UR)

  • Blätter der Espe erzittern beim leisesten Windhauch, auch wenn der Windhauch gar nicht spürbar ist, erzittert der Baum (PL/UR/NE)

  • galt aus Zauber- und Totenbaum, der mit Andersweltlichem und Überweltlichen in Verbindung stand (PL/UR/NE)

  • in der Blumensprache bedeutet das Tragen von Espenblättern „Furcht in angehender Liebe und in einem Verlöbnis“ (ME/MO/PL/UR/NE)

  • Christliche Legende: „Als die heilige Familie auf der Flucht vor Herodes durch einen Wald zieht, verneigen sich alle Bäume in tiefer Ehrfurcht. Nur die Espe verharrte in stolzer Hochmut. Da streifte der Blick des Christuskindes den Baum. Bis ins Mark getroffen, zittert er seither! (MO/PL/UR/NE)

  • unerklärliche, vage Ängstlichkeiten, Vorahnungen (PL/NE)

  • Mich überfällt plötzlich grundlose Angst“ (PL/NE)

  • hohe Sensitivität mit nervöser Beunruhigung

  • Neigung zu Kollektivängsten, Angst vor Spinnen und Schlangen


3. Beech (Fagus sylvatica) VE/MO/CH/SA:

  • ohne Eingreifen der Menschen wäre Deutschland (SA) überwiegend mit Buchen- und Eichenwälder bedeckt (beide SA)

  • empfindlicher, dünnhäutiger, glatter Stamm, der nur durch das dichte Blätterdach vor Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung geschützt wird und nicht durch dicke, knorrige Stämme - Buchen sind Lichträuber (Abneigung gegen UR?) und lassen nur eine begrenzte Zahl von anderen Pflanzen unter sich gedeihen - schwierige Lebensbedingungen (MO/CH/SA), sie liebt das milde, feuchte und kühle Klima Westeuropas (VE/MO/SA)

  • gutes, „heißes“ Brennholz, welches stark kaliumhaltig ist und durch Verbrennung Pottasche ergibt (VE/SA), das Holz ist zwar hart (SA), splittert aber leicht (CH/SA)

  • brauchen kalkhaltigen Boden (VE/MO/SA) und die Bucheckern haben ein nahrhaftes Öl (45%), das zur Schweinemästung verwendet wurde

  • Wortverwandtschaft von Buch, Buchen und Buchstaben: Einst zum Einritzen der Zauberrunen (=Buchen-Stäbe = Buchstaben), des ersten magisch-kultischen Alphabets benutzt, mit den die Germanen orakelten, später wurden dann auch die ersten Drucklettern aus Buchenholz geschnitzt (Orakel, Bücher, Runen, Buchstaben - SA)

  • Hildegard von Bingen entdeckte in der Buche ein Sinnbild des rechten Maßes und der Zucht: „Ich schneide dein Grün ab, damit du durch das lebendige Wort alle Säfte im Menschen besserst, die einen falschen Weg einschlagen oder sich in unrechte gelbe Galle verwandelten.“ (CH/SA)

  • überkritische, intolerante Haltung

  • wenig Mitgefühl, Einfühlungsvermögen (CH/SA)

  • gutes Urteils- und Verurteilungsvermögen, lehrerhafte Ausdrucksweise, strenge Gesichtszüge, gespannte Oberlippenpartie (CH/SA)

  • Patient klagt über Empfindlichkeit des Magen-Darm-Trakts (MO/CH/SA)


4. Centaury (Centaurium umbellatum) MO/CH/JU/SA:

  • Name Centaury = Zentaur, Pferdemensch (JU), Reitern soll sie Glück bringen, wenn sie vom Pferd steigen und es pflücken

  • der berühmte heilkundige Zentaur Chiron soll sie erstmals entdeckt und verwendet haben, daher der alte Gattungsname Chironia (CH)

  • äußerst bitteres Kraut (JU/SA), leberwirksam

  • sehr sensibles Kräutchen, welches sofort die Blütenköpfchen schließt, wenn es bedeckt, feucht, zu windig, zu heiß, etc. ist

  • Sensibel erscheinen auch die Staubbeutel, die erschöpft scheinen, sobald sie ihren Pollen abgegeben haben (MO/JU)

  • Fiebermittel, Magenmittel (MO), Verdauungsstörungen (CH), Wundheilmittel (JU), Wurmmittel (MO/CH/SA) und Gegengift gegen Schlangen- und Hundebisse (MO/CH/JU)

  • wegen der rötlichen Blütenfarbe weihten die germanischen Völker diese Pflanze ihrem rotbärtigen Donnergott Donar (Thor = Jupiter)

  • Abwehr von Gewitter und Blitzgefahr (JU/SA)

  • man kann nicht „Nein“ sagen (MO/JU/SA)

  • Interesse für Esoterik (JU/SA)

  • schüchtern, selbstverleugnend, sensibel

  • kein Widerspruch aufgrund mangelnder Konfliktbereitschaft, aber es „wurmt“ einen, auch tatsächlich als Wurmmittel phytotherapeutisch eingesetzt, aber trotzdem schluckt man es runter, wo es dann zu Verdauungsstörungen kommt



5. Cerato (Ceratostigma Willmottiana) MO/AO/SA/NE:

  • Heimat dieser Pflanze ist das ferne Tibet (SA/NE)

  • wächst auf Steingeröll und trockenen, sonnigen Hängen (SA)

  • Anwendung in der Volksheilkunde bei Zahnschmerzen (SA)

  • auch als Bleiwurz bzw. Leadwort bekannt (SA)

  • Himmelblaue Blüte (MO) mit verhornten Tragblättern, daher auch der Name Hornkraut (Horn = VE/MO/SA/NE, vgl. Silicea)

  • man hat zu wenig Vertrauen in die eigene Meinung, fragt andere ständig um Rat (AO/NE)

  • großer Rededrang, betont modische Kleidung, stets auf aktuellem Informationsstand, starke Autoritätengläubigkeit (AO/NE)

6. Cherry Plum (Prunus cerasifera) VE/MO/SO/PL/UR:

  • der wilde, unkontrollierbare Aspekt der weißen Göttin (Sexualität, Fruchtbarkeitsritus) (VE/MO/PL/UR)

  • Trennung des animalischen, unzivilisierten Aspekts von den bewußten, zivilisierten Verstandeskräften (VE/MO/PL/UR)

  • Signatur des Steinobsts: Eine undurchlässige, steinige Schale (VE) des Kerns trennt das äußere, süße Fruchtfleisch (MO/SO) von einem bitteren, giftigen Kern (PL/UR)

  • es fällt mir schwer, in der Meditation die Augen geschlossen zu halten, wenn jemand anderes im Raum ist“ (MO/SO/UR)

  • Suizidneigung (SO/UR)

  • es fällt schwer, innerlich loszulassen

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren und daß der Verstand vor den eigenen inneren animalisch-unbewußten Kräften kapituliert

  • starke innere Spannung (MO/PL/UR)


7. Chestnut Bud (Aesculus hippocastanum) VE/JU/SA:

  • Aesculus hippocastanum homöopathisch: rheumatisch-gichtische Konstitution, venöse Stase, Pfortaderstauung, Schleimhäute dunkelrot mit hervortretenden Venen, schlimmer nach Schlaf, besser durch ausgiebige Bewegung (VE/JU/SA)

  • Bezeichnung Hippocastanum = Pferdekastanie entspricht tatsächlich auch gewissen äußeren Merkmalen des Baums bzw. wird die Pferdekastanie auch tatsächlich als Heilmittel insbesondere für Pferde empfohlen (JU)

  • Zigeuner geben ihren Pferden gehackte Kastanien ins Futter, wenn sie an Husten und Atemnot leiden (VE/JU)

  • Bitterer Geschmack, Leberwirkung (JU/SA)

  • Baum der Biergärten und schattiger Kastanienalleen (VE/SA)

  • man gerät immer in die gleichen Schwierigkeiten, weil man Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet (VE/SA)

  • Ich fahre jedesmal wieder an den gleichen Urlaubsort, obwohl ich mir jedes Jahr schwöre: Das war das letzte Mal“ (VE/SA)


8. Chicory (Cichorium intybus) VE/MO/PL/JU/SA:

  • Die Blütenköpfe sitzen unmittelbar auf dürren, sparrigen Stengeln (VE/PL) - direkt am Stamm, wenig Blatt, wenig Emotionalität

  • die Pflanze steht auf harten, ausgetrockneten Böden und öffnet sich nur morgens der Sonne

  • der Blütenkelch ist so eng, daß durch die Berührung der Staubgefäße die Pollenkörner aus den Staubbeuteln herausgedrückt werden - gespannte Ungeduld und leicht reizbare Erotik (VE/MO/PL/SA)

  • die Pflanze gehört zu der Gattung der Korbblütler (VE) und ist ein Zungenblütler, die häufig weißen Milchsaft in Stengel oder Wurzel enthalten (VE/MO)

  • In der Homöopathie und Spagyrik als Mittel gegen Leber-, Milz- und Magenstörungen und gegen Gallensteine (PL/JU/SA)

  • besitzergreifende Persönlichkeitshaltung (bewußt oder unbewußt), die sich viel einmischt oder glaubt, manipulieren zu müssen (VE/PL)

  • Ich bin leicht gekränkt, wenn man meinen Rat nicht sofort befolgt, schließlich will ich ja nur das Beste für alle.“ (VE/MO/PL/JU/SA)

  • Frauen: Oft Typ der perfekten Mutter und Hausfrau, die alle Fäden fest in der Hand hat (VE/MO/PL/SA)

  • Hartherzigkeit, Lieblosigkeit, Herrschsucht, Egozentrik (VE/PL/SA)

  • Herrschsucht und Hartherzigkeit werden nicht eingestanden und durch manipulative Überfürsorglichkeit kompensiert (VE/MO/PL/JU/SA)


9. Clematis (Clematis vitalba) VE/MO/SA/NE:

  • haltsuchend, Sehnsucht nach Licht und Höhe, linksdrehende Mittel (MO/SA/NE)

  • Greisenbart, weißes Knäuel (NE)

  • psorisches Mittel (VE/MO/SA/NE)

  • bevorzugt Kalkböden (VE/MO/SA)

  • man ist mit den Gedanken ganz woanders, zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um einen herumgeht - Tagträumer (SA/NE)

  • Was da gerade passiert, interessiert mich nicht, ich lebe in meiner eigenen Welt.“ (SA/NE)

  • Patient klagt über: Ohnmachtsneigung, Seh- und Hörstörungen, Neigung zu Mangeldurchblutung der Extremitäten, geht nicht in die konkrete Realität (SA/NE)


10. Crab Apple (Malus pumila) VE/MO/JU/SA/UR:

  • Bei den Germanen ein heiliger Baum und Sinnbild der großen Göttin, wird oft mit einem weiblichen, venusischen Prinzip in der Mythologie und in den Bräuchen in Verbindung gebracht (Maikönigin, Maigöttin, Stiervenus, Freya, weiße Hirschkuh, Attribut der himmlischen Jungfrau Maria, Waage-Venus Iduna im goldenen Westen - goldene Äpfel der Hesperiden, Athene, Avalon - Aval - Apfel - Apfelland = Paradies)

  • Im biblischen Sinne ist der Apfel der Beginn der Sünde und des Falls aus dem Paradies - der Apfel als Sinnbild des in Sünde und Unreinheit gefallenen Menschen - malum e malo - Böses vom Apfel, vgl. auch der Zankapfel und der Apfel, den die Göttin der Zwietracht unter die Gäste eines Gastmahls wirft mit der Aufschrift „Der Schönsten“, worauf ein Streit zwischen Hera, Athene und Aphrodite entbrennt (VE/MO/JU/SA/UR)

  • Trinken von Apfelsaft regt die Nierentätigkeit an und entgiftet die Leber (VE/JU), Apfelessen reinigt die Zähne und Zahnfleisch besser als Zähneputzen (VE/UR), rohe Äpfel auf Furunkel gelegt bringen diese zum Verschwinden (MO/UR)

  • Ich habe häufig das Gefühl, mich innerlich oder äußerlich von etwas reinigen zu müssen“; tritt auch auf nach langer Einnahme von Antibiotika (MO/UR)

  • Reinigungsblüte (VE/MO/JU/UR)

  • starkes Reinigungsbedürfnis (bis zum Waschzwang - dann häufig mit Vine kombiniert)

  • starkes Ekelgefühl des Patienten vor sich selbst, z.B. bei Hautausschlägen, Schweißfüßen, Pickeln, Warzen, etc. (VE/MO/UR)


Fortsetzung in der Akademiezeitschrift Nr. 8 – Oktober 2004


zu bestellen unter

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